Mit Baskenmütze zum Regiedebüt: John Travolta erklärt seinen neuen Look und spricht über sein persönlichstes Werk.
Ein Film für seinen SohnTravolta über sein Regiedebüt und seinen neuen Look

John Travoltas Regiedebüt ist ab heute bei Apple TV zu sehen. (Archivbild)
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Hollywood-Darsteller John Travolta zeigt sich mit einem neuen Look. Bei der Premiere seines Regie-Erstlings «Nachtflug nach L.A.» erklärte der 72-Jährige dem US-Branchenmagazin «Variety», wie es zu seiner neuen Kopfbedeckung kam. Er habe sich überlegt: «Nun, du bist nicht wirklich ein Schauspieler, du bist ein Regisseur. Warum ziehst du dich nicht auch so an».
Für sein neues Markenzeichen, das Barett, habe er sich von Filmemachern aus früheren Epochen anregen lassen. «Sie trugen alle Baskenmützen und manchmal eine Brille», so der Schauspieler.
Klischee als modisches Vorbild
Dieses Erscheinungsbild sei zwar «sehr klischeehaft, aber auf eine wunderbare Art» gewesen, führte Travolta weiter aus. Die damaligen Regisseure hätten sich vermutlich «an den Malern und Musikern ihrer Zeit orientierten». Auf die Nachfrage, wie viele dieser Kopfbedeckungen er sein Eigen nenne, antwortete Travolta: «Etwa zwölf». Darüber hinaus zählte er auf, dass sein Stil ihm bereits Nennungen in den Mode-Listen von «Vogue, Vanity Fair, GQ und Harper's Bazaar» eingebracht habe.
Persönliches Regiedebüt bei Apple TV
Mit «Nachtflug nach L.A.» (Originaltitel: «Propeller One-Way Night Coach») gibt der Schauspieler, Sänger und Tänzer sein Debüt als Regisseur. Der Film, der nun beim Streaming-Anbieter Apple TV verfügbar ist, wird als sein persönlichstes Werk angesehen. Travolta adaptiert damit seinen eigenen Roman aus dem Jahr 1997, welcher von seiner Kindheit inspiriert ist.
Das Buch verfasste der Hollywoodstar ursprünglich für seinen ältesten Sohn Jett, der von Kindesbeinen an unter Epilepsie litt und 2009 mit nur 16 Jahren verstarb. Zugleich ist die Verfilmung eine Würdigung von Travoltas Mutter. Bei der Weltpremiere in Cannes berichtete der Darsteller, dass sie maßgeblich zu seinem Werdegang beigetragen habe und vermutlich auch zu jener Sehnsucht nach Kino, Erinnerung und Aufbruch, die den Film prägt. (dpa/red)
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