Daniel Dubois ist zurück an der Weltspitze. Der Brite besiegte Fabio Wardley durch K.o. und ist neuer WBO-Weltmeister.
Nach Niederschlag zum TitelDaniel Dubois besiegt Fabio Wardley durch K.o. in Runde 11

Fabio Wardley (l) und Daniel Dubois während ihres WM-Duells.
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In einer Auseinandersetzung zwischen zwei britischen K.o.-Spezialisten hat Daniel Dubois (28) eine imposante Rückkehr in den Boxsport hingelegt. Er errang abermals den WM-Titel im Schwergewicht, indem er sich gegen den bisherigen Champion Fabio Wardley (31) durchsetzte. Der Sieg für Dubois erfolgte durch einen technischen Knockout in der elften von zwölf angesetzten Runden und war verdient, wodurch er den Gürtel der WBO erlangte.
Unter der Beobachtung von Agit Kabayel, dem deutschen Interims-Weltmeister im Schwergewicht, konnte Dubois in Manchester seinen 22. Erfolg in seinem 26. Kampf als Profi feiern. Eine bemerkenswerte Statistik ist, dass sämtliche 22 Siege durch Knockout zustande kamen. Für Wardley hingegen bedeutete sein erster WM-Kampf die erste Niederlage in seiner Karriere als Profiboxer.
Wendepunkt nach anfänglichem Rückschlag für Dubois
Der Kampf begann für Dubois mit einem Rückschlag, als Wardley ihn schon kurz nach dem Start mit einer kräftigen rechten Hand auf die Matte beförderte. Anschließend entwickelte sich eine dynamische Auseinandersetzung zwischen den beiden Kontrahenten, bei der beide Boxer Wirkungstreffer landen konnten.
Allerdings gelang es Dubois, sich im Verlauf der Begegnung zu steigern und die Kontrolle über das Geschehen zu erlangen. Mit seinem berüchtigten Jab setzte er seinem Kontrahenten wiederholt zu, wohingegen Wardleys Versuche oft ins Leere gingen. Eine Zuspitzung erfolgte in Runde sechs, als Dubois Wardley stark zusetzte, was zu deutlichen Blutungen im Gesicht des Titelverteidigers führte. Dieser zeigte sich jedoch widerstandsfähig und setzte den Kampf fort.
Kabayels Ambitionen auf einen Weltmeisterschaftskampf
Die professionellen Karrieren beider Athleten nahmen im Jahr 2017 ihren Anfang. Für Dubois stellt dieser Triumph eine bedeutende Rückkehr an die Weltspitze dar. Dies gilt insbesondere nach seiner K.o.-Niederlage in Runde fünf gegen Oleksandr Usyk, den ukrainischen Star, im vergangenen Sommer. Seinerzeit verlor der Brite seinen IBF-Gürtel und bestritt seitdem keinen weiteren Kampf.
Der anwesende deutsche Profiboxer Agit Kabayel hegt unterdessen die Hoffnung auf eine Begegnung mit Usyk, Inhaber der anderen drei bedeutenden WM-Titel. Zunächst wird Usyk jedoch am 23. Mai in Ägypten einen außergewöhnlichen Kampf gegen Rico Verhoeven, die Ikone des Kickboxens, bestreiten.
Kürzlich meldete die Fachzeitschrift „The Ring“, dass Turki al-Sheikh, ein Investor mit großem Einfluss in der Boxszene, Gespräche mit dem Ukrainer anstrebe. Dabei solle es um einen WM-Kampf gehen, der in Deutschland während der zweiten Jahreshälfte ausgetragen werden könnte. (dpa/red)
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