Der Tod des Mango-Gründers Isak Andic galt als Unfall. Nun wurde sein Sohn wegen Totschlagsverdachts festgenommen.
Sohn unter VerdachtMango-Gründersohn wegen Totschlags festgenommen

Andic starb im Dezember 2014. (Archivbild)
Copyright: Mango/PA Media/dpa
Rund 18 Monate nach dem Ableben von Isak Andic, dem Gründer des international bekannten spanischen Modeunternehmens Mango, wurde sein Sohn als Tatverdächtiger inhaftiert. Die Festnahme von Jonathan Andic in Barcelona wurde von dem staatlichen Fernsehsender „RTVE“ und anderen Medien unter Verweis auf Ermittlerkreise gemeldet. Ein Polizeisprecher hat die Ingewahrsamnahme auf Anfrage bestätigt.
Der tödliche Sturz von Isak Andic ereignete sich am 14. Dezember 2024 bei einem Ausflug mit der Familie im Montserrat-Gebirge, das sich ungefähr 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona befindet. Der damals 71-jährige Unternehmer fiel dabei rund 150 Meter in die Tiefe. Anfänglich wurde von einem Unglücksfall ausgegangen, doch im Zuge der weiteren Ermittlungen entstanden Zweifel an dieser Darstellung.
Festnahme des Sohnes wegen Totschlagsvorwurfs
Schließlich rückte der Sohn des Unternehmensgründers in den Mittelpunkt der Untersuchungen. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen der katalanischen Polizeibehörde Mossos d'Esquadra war Jonathan Andic (44) die einzige Person an der Seite seines Vaters zum Zeitpunkt des Sturzes. Wie „RTVE“ des Weiteren berichtet, wird ihm nun Totschlag zur Last gelegt.
Der Tatverdächtige sollte noch im Laufe des Dienstags einem Untersuchungsrichter in Barcelona vorgestellt werden. Dieser hat zu entscheiden, ob eine Inhaftierung angeordnet wird oder der 44-Jährige unter bestimmten Bedingungen wieder freigelassen wird.
Familie kooperiert mit den Ermittlungsbehörden
Sprecher der Familie informierten die Nachrichtenagentur „Europa Press“ darüber, dass Jonathan Andic bereits eine erste Erklärung abgegeben habe. Aufgrund der Vertraulichkeit des laufenden Verfahrens seien keine zusätzlichen Informationen möglich. Es wurde jedoch betont, dass man eng mit den zuständigen Behörden kooperiere. (dpa/red)
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