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Mit EndzeitbunkerLuxus-Anwesen von Mark Zuckerberg in Hawaii sorgt weiter für Aufsehen

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Blick auf die Na-Pali-Küste auf Kauai im Pazifik.

Blick auf die Na-Pali-Küste auf Kauai im Pazifik. Hier baut sich Mark Zuckerberg seine Luxus-Ranch. (Archivfoto)

Der Chef von Meta baut sich auf Hawaii ein gigantisches Luxusdomizil mit unterirdischem Bunker. Das gesamte Projekt ist umstritten.

Mark Zuckerberg errichtet auf der hawaiianischen Insel Kauai ein gigantisches Anwesen, das mit seinen Ausmaßen und seiner Ausstattung ein gewöhnliches Luxusdomizil bei Weitem übertrifft. Auf dem riesigen, mehrere hundert Hektar großen Grundstück, besser bekannt als „Koolau Ranch“, lässt der Milliardär auch einen Bunker anlegen.

Das Anwesen ist schon lange mehr als nur ein Ferienhaus. Der 41-jährige Meta-Gründer kaufte die ersten Flächen bereits vor Jahren für rund 100 Millionen Dollar. Im Jahr 2025 folgte eine spektakuläre Erweiterung um fast 1.000 Acres Ranchland für weitere 65 Millionen Dollar, sodass die Gesamtinvestition inzwischen bei mindestens 270 Millionen Dollar liegt.

Mark Zuckerberg baut Luxus-Anwesen auf Hawaii – Bunker

Das Gelände erstreckt sich über mehrere Hügel und Täler im Norden Kauais. Es umfasst nicht nur Wohngebäude, sondern auch eigene Farm- und Ranchflächen, Naturschutzgebiete und eine riesige, etwa 5.000 Quadratfuß große, unterirdische Bunker-Anlage. Die Türen des Bunkers sind so verstärkt, dass sie apokalyptischen Szenarien standhalten sollen. Der unterirdische Bunker ist etwa so groß wie ein Basketballfeld.

Das Vorhaben ist von extremer Geheimhaltung geprägt. Eine hohe Mauer schirmt das Gelände von der Öffentlichkeit ab und alle am Bau beteiligten Arbeiter mussten eine strikte Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.

Hohe Geheimhaltung auf Hawaii – Mark Zuckerberg schottet sich ab

Die Sicherheitsvorkehrungen erinnern an eine Militärbasis: private Zufahrtsstraßen, hochmoderne Überwachungssysteme, massive Zäune und ein eigenes Sicherheitsteam. Besucher müssen strenge Kontrollen passieren. Auf dem Anwesen ist Platz für mehrere Villen, Gästehäuser, Büros und sogar landwirtschaftliche Betriebe.

Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan.

Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan. (Archivfoto)

Zusammen mit seiner Ehefrau Priscilla Chan möchte er dort nachhaltig produzieren und komplett autark leben. Eine eigene Energie- und Wasserversorgung, die durch einen riesigen Wassertank gespeist wird, sowie landwirtschaftliche Flächen auf dem Gelände sollen im Fall einer globalen Krise das Überleben sichern.

Luxus-Projekt von Mark Zuckerberg ist umstritten

Das Projekt ist jedoch nicht unumstritten. Ein Teil des Geländes liegt auf heiligen hawaiianischen Grabstätten (Iwi Kupuna). Einheimische und Aktivisten werfen Zuckerberg vor, das kulturelle Erbe zu zerstören oder zu überbauen. Trotz Spenden für lokale Schulen und Wohnprojekte bleibt die Stimmung gespalten.

Im Jahr 2017 hatte der Facebook-Gründer acht „Quiet-Title“-Klagen gegen hunderte einheimische Familien eingereicht, um kleine „Kuleana“-Parzellen (traditionelle hawaiianische Erbanteile) innerhalb seines Grundstücks zu übernehmen. Das sollte ihm mehr Privatsphäre bringen. Nach massiver öffentlicher Empörung und Protesten zog er die Klagen jedoch wieder zurück.

Kauai, die älteste der großen hawaiianischen Inseln, trägt ihren Spitznamen „Garteninsel“ (The Garden Isle) vollkommen zu Recht. Ihre Landschaft ist geprägt von einer überwältigenden, oft noch unberührten Natur. Dichte, tropische Regenwälder, durchzogen von unzähligen Wasserfällen, und dramatische, smaragdgrüne Klippen, die senkrecht in den tiefblauen Pazifik stürzen, prägen ihr Bild. (mbr)