Abo

Krawalle vor WM-StartLehrer wollen Fanzone stürmen, Polizei setzt Tränengas ein

1 min
Lehrerproteste in Mexiko

Die Polizei setzte Tränengas ein.

Kurz vor der WM eskalieren in Mexiko-Stadt Proteste von Lehrern. Sie fordern mehr Geld und drohen mit weiteren Aktionen.

In der Hauptstadt Mexikos kam es rund eine Woche vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM zu Auseinandersetzungen zwischen einer protestierenden Lehrergewerkschaft und Ordnungskräften. Die Protestierenden versuchten, mit Gewalt auf den Zócalo-Platz vorzudringen, auf dem für das Turnier eine umfangreiche Fanzone entsteht.

Mithilfe von Tränengas beendeten die Sicherheitskräfte die Demonstration, wobei zwei Lehrkräfte Verletzungen erlitten. Das Areal um den Zócalo-Platz, wo die Partien auf einer großen Leinwand übertragen werden sollen, ist seit mehreren Tagen durch Metallbarrieren gesichert.

Lehrkräfte verlangen mehr Geld und kündigen weitere Aktionen an

Die Lehrkräfte setzen sich für höhere Gehälter und verbesserte Ruhestandsbezüge ein. Sollte keine Einigung erzielt werden, beabsichtigt die Gewerkschaft, die Protestaktionen auch während des Turniers fortzusetzen.

Lehrerproteste in Mexiko

Die Lehrer wollten Absperrungen durchbrechen.

Staatliche Finanzen als Hinderungsgrund – WM-Beginn am 11. Juni

Die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, teilte mit, eine komplette Umsetzung gewisser Forderungen sei wegen der finanziellen Situation des Staates nicht realisierbar. Das Turnier, das auch in den USA und Kanada ausgetragen wird, beginnt für Co-Gastgeber Mexiko am 11. Juni mit der Partie gegen Südafrika im Aztekenstadion. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.