Wende im Prozess um den getöteten Fabian: Die angeklagte Frau will ihr Schweigen brechen und eine Aussage machen.
Angeklagte bricht SchweigenIm Mordfall Fabian will die 30-Jährige nun aussagen

Die Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen.
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Wende im Prozess: Die Frau, die im Mordfall des achtjährigen Fabian beschuldigt wird, hat ihre Absicht erklärt, ihre bisherige Zurückhaltung aufzugeben. Am Landgericht Rostock informierte ihr Anwalt, Thomas Löcker, darüber, dass seine Klientin eine Aussage machen wird. Als möglicher Termin für die Einlassung wurde der 6. August genannt.
Allerdings ist laut Löcker noch offen, zu welchen Punkten und in welchem Detailgrad die Äußerung erfolgen soll. Das Gericht beabsichtigt, für die Vernehmung den kompletten Vormittag des entsprechenden Sitzungstages zu blockieren.
Details der Anklage und bisheriges Vorgehen
Der 30-jährigen deutschen Staatsbürgerin wird von der Anklagebehörde zur Last gelegt, Fabian am 10. Oktober 2025 durch sechs Stiche mit einem Messer getötet und den Leichnam danach in Brand gesetzt zu haben. Der Körper des Kindes konnte erst am 14. Oktober, also vier Tage nach der Tat, entdeckt werden.
Die Beschuldigte ist seit dem 7. November 2025 in Untersuchungshaft untergebracht und hat sich zu den Anschuldigungen bislang nicht geäußert. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für sie die Unschuldsvermutung. (dpa/red)
