Trotz Zuwanderung sinkt die Einwohnerzahl in NRW. Erstmals seit 2022 leben weniger als 18 Millionen Menschen hier.
NRW wieder unter 18 MillionenGeburtendefizit kann durch Zuzug nicht ausgeglichen werden

Die Einwohnerzahl von NRW ist wieder unter die Marke von 18 Millionen gefallen. (Symbolbild)
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In Nordrhein-Westfalen hat sich der Bevölkerungsrückgang fortgesetzt, wodurch die Zahl zum ersten Mal seit 2022 die Marke von 18 Millionen unterschreitet. Laut Mitteilung des Statistischen Landesamtes IT.NRW belief sich die Bevölkerung Ende 2025 auf 17.986.214 Personen. Dies entspricht einem Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Ende des Jahres 2024.
Für das Jahr 2025 wurde ein sogenanntes Geburtendefizit von 70.762 Personen gemeldet. „Das bedeutet, dass – wie in den Vorjahren – mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden“, erläuterte Kerstin Ströker, die den Bereich Bevölkerung, Wahlen und Soziales leitet. Die Gesamtbevölkerung verringerte sich, obgleich Nordrhein-Westfalen im gleichen Zeitraum einen Wanderungsgewinn von 22.601 Personen registrierte.
Köln weiterhin bevölkerungsreichste Metropole
Mit 1.025.523 Einwohnern behauptet Köln seine Position als mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt. Auf dem zweiten Platz folgt die Landeshauptstadt Düsseldorf mit 619.444 Personen. Als kleinste Gemeinde gilt nach wie vor Hallenberg im Hochsauerlandkreis, wo 4.272 Menschen leben.
Trendwende nach Flüchtlingszuzug 2022
Noch im Jahr 2022 hatte die Bevölkerungszahl in NRW eine deutliche Zunahme verzeichnet. Damals flohen zahlreiche Personen infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland. Angaben des Landesamtes zufolge kamen circa 226.000 Ukrainerinnen und Ukrainer in das Bundesland. Seit diesem Höhepunkt ist die Einwohnerzahl jedoch kontinuierlich zurückgegangen. (dpa/red)
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