Der Polizei ist ein Schlag gegen eine Bande gelungen, die in NRW Werkzeuge aus Handwerker-Fahrzeugen gestohlen hat.
Schlag gegen Werkzeugdiebe15 Verdächtige sollen Transporter in ganz NRW aufgebrochen haben

Ermittlungserfolg der Polizei im Kreis Borken - eine Bande mutmaßliche Werkzeugdiebe wurde überführt. (Symbolbild)
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In Borken ist den Behörden ein Erfolg gegen eine Gruppierung gelungen, die im Verdacht steht, Werkzeuge gestohlen zu haben. Die Gruppe soll systematisch Lieferwagen von Handwerksbetrieben aufgebrochen haben, sowohl im gesamten Bundesland Nordrhein-Westfalen als auch im lokalen Kreisgebiet. Die Ermittlungen richten sich gegen 15 beschuldigte Personen.
Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei befinden sich sieben der Beschuldigten und zwei vermutete Hehler in Untersuchungshaft. Es wird angenommen, dass die entwendeten, wertvollen Werkzeuge und Maschinen über diese Hehler verkauft wurden.
Essen als mutmaßlicher Operationsmittelpunkt
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der operative Mittelpunkt der Gruppierung in der Stadt Essen. Von diesem Standort aus sollen die Beschuldigten ihre Einbrüche geplant und gesteuert haben. Die Ermittler stellten überdies eine Verbindung zu einem zusätzlichen Verdächtigen aus dem bayerischen Bad Grönenbach her.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge agierte die Bande bei ihren Einbrüchen mit klarer Arbeitsteilung und auf professionelle Weise. Das Diebesgut wurde anschließend mithilfe der verdächtigen Hehler, welche ihre Basis im Sauerland haben, veräußert.
Razzien an 23 Standorten
Im Rahmen der Untersuchungen fanden Durchsuchungen in 23 Liegenschaften statt. Hierbei beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem Bargeld in Höhe von über 30.000 Euro, eine Vielzahl an Werkzeugen, Datenspeichern und auch vermutliche Einbruchswerkzeuge.
Allein für den Bezirk Borken wird der Gruppierung eine zweistellige Anzahl an Delikten zur Last gelegt. Eine vergleichbar große Anzahl an Vergehen soll die Bande im restlichen Teil von Nordrhein-Westfalen begangen haben. (dpa/red)
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