Asterix und Obelix reisen extra nach Griechenland, erscheinen während der Spiele aber dank prominenter Gastauftritte fast eher als Nebenfiguren.
Dabei sein ist alles? In dieser Komödie hat Michael Schumacher eine überraschende Gastrolle

Michael Schumacher spielt in „Asterix bei den Olympischen Spielen“ den Rennfahrer Schumix. (Bild: Constantin Film)
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Asterix (Clovis Cornillac, links) und Obelix (Gérard Depardieu) streiten sich mal wieder, aber bis zum Start der Olympischen Spiele müssen sie sich wieder vertragen haben. (Bild: Constantin Film)
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Asterix (Clovis Cornillac, zweiter von rechts) und Obelix (Gérard Depardieu, zweiter von links) sind mit Miraculix (Jean-Pierre Cassel, links) in Griechenland, um ihrem Freund Romantix (Stéphane Rousseau) zu helfen. (Bild: Constantin Film)
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Asterix, der Gallier, und sein dickbäuchiger Kumpel Obelix haben als Zeichentrickfiguren schon unzählige Abenteuer erlebt und als Helden der Comic-Hefte 2019 noch ihren 60. Geburtstag gefeiert. Aber auch auf der Kinoleinwand sind die zwei seit geraumer Zeit vertreten: bislang mit neun Zeichentrick- und fünf Realfilmen. Während Kabel Eins jetzt „Asterix bei den Olympischen Spielen“ (Montag, 6. April, 22.25 Uhr) mit Gérard Depardieu als Obelix und Clovis Cornillac wiederholt, ist schon der nächste Film in Planung: Das animierte Abenteuer „Asterix und das Königreich Nubien“ soll im Oktober in die Kinos kommen.

Cäsar (Alain Delon) hat dem Sieger der Spiele die griechische Prinzessin Irina versprochen. (Bild: Constantin Film)
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Seit der ersten Realverfilmung stellen Verfechter der Comicvorlage die Frage, ob es überhaupt sinnvoll sei, die Abenteuer von Asterix mit echten Darstellern zu drehen. Nach „Asterix und Obelix gegen Cäsar“ und „Asterix und Obelix: Mission Kleopatra“ sollte „Asterix bei den Olympischen Spielen“ die Zweifler endlich milde stimmen. Doch der Filmtitel ist eine Täuschung. Denn Asterix und sein Kumpel Obelix sind gar nicht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern der Gallier Romantix (Stéphane Rousseau), der sich in die griechische Prinzessin Irina (Vanessa Hessler) verliebt hat. Diese allerdings ist schon dem Sohn des Cäsar, Brutus (Benoît Poelvoorde), versprochen.
Schumacher spielt einen Rennfahrer

Irina (Vanessa Hessler) und Romantix (Stéphane Rousseau) haben sich Hals über Kopf ineinander verliebt. (Bild: Constantin Film)
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Brutus (Benoît Poelvoorde) setzt alles daran, die Spiele zu gewinnen. Um sein Ziel zu erreichen, wendet er auch gerne fiese Tricks an. (Bild: Constantin Film)
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Die Olympischen Spiele sollen die Lösung bringen: Wer von den beiden aus den Disziplinen als Sieger hervorgeht, bekommt die Prinzessin als Preis. Sportliche Wettkämpfe zwischen Römern, Galliern und anderen Nationen, eine Liebesgeschichte, ein Vater-Sohn-Konflikt und atemberaubende Kulissen - das hört sich recht unterhaltsam an.
Ist es aber nur bedingt, denn der Film beginnt gut, ist gegen Ende aber einfallslos. Auftritte von Michael Schumacher und Zinédine Zidane ließen sich auch so deuten, dass dem Regie-Gespann Frédéric Forestier / Thomas Langmann die Ideen ausgingen. Allerdings sind das aus der „Alice“-Werbung bekannte Model Vanessa Hessler und Benoît Poelvoorde als fieser Brutus sehenswert. (tsch)
