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„Das perfekte Dinner“-Schnippelhilfe war mal in Gastgeber verliebt„Es liegt nicht an mir“

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Früher war Angelika (40) unglücklich in Johannes (40) verliebt, heute ist ist seine beste Freundin und Schnippelhilfe. (Bild: RTL)

Früher war Angelika (40) unglücklich in Johannes (40) verliebt, heute ist ist seine beste Freundin und Schnippelhilfe. (Bild: RTL)

Johannes (40) liebt die schönen Dinge des Lebens. Auch mit seiner Schnippelhilfe Angelika (40) verbindet den Gastgeber von Tag 3 beim „perfekten Dinner“ (VOX) in Aschaffenburg eine Anekdote. Beim Kennenlernen vor 20 Jahren war sie in ihn verliebt - und verstand seine Neutralität überhaupt nicht ...

„Ruhepol und Frohnatur“: Johannes hat beim Aschaffenburger „Dinner“ eine Sonderstellung. (Bild: RTL)

„Ruhepol und Frohnatur“: Johannes hat beim Aschaffenburger „Dinner“ eine Sonderstellung. (Bild: RTL)

Er ist gebildet, leitet ein Museum, trägt einen prächtigen Schnauzbart und kann natürlich auch passabel kochen: Johannes (40), Gastgeber von Tag 3 des „perfekten Dinners“ in Aschaffenburg, ist ein echtes Prachtexemplar. Das dachte sich vor 20 Jahren auch eine Studentin namens Angelika (heute 40). Beim gemeinsamen Studium in Freiburg war sie rettungslos in ihren Kommilitonen verliebt. Der allerdings widerstand all ihren Avancen (“Wir haben mehrfach beieinander übernachtet“).

Angelika unterstützt Johannes bei seinem „perfekten Dinner“. (Bild: RTL)

Angelika unterstützt Johannes bei seinem „perfekten Dinner“. (Bild: RTL)

Als letzte in ihrem Freundeskreis dämmerte es allerdings auch irgendwann Angelika: „Es liegt nicht an mir, sondern an meinem Geschlecht.“ Der Erkenntnis folgte eine bis heute andauernde enge Freundschaft: „Eigentlich die bessere Liebe“, so Angelikas Fazit. Fun Fact: Ihr jetziger Partner höre immerhin auf den gleichen Vornamen.

Als beste Freundin geht Angelika Johannes als Schnippelhilfe tatkräftig zur Hand. Der Omnivore hat sich nämlich etwas Besonderes vorgenommen: Seine Challenge ist ein komplett veganes Menü. Wird er damit nicht nur Antonia (29) und Luna (22), die Jüngsten in der Runde, beeindrucken, sondern auch den stets kritischen Ben (37) und Rumänin Lucia (63)? Um die Antwort vorweg zu nehmen: teils, teils.

  1. Vorspeise: Rote-Bete-Carpaccio mit Cashew-Ricotta, Rucola und Orangenreduktion
  2. Hauptspeise: Kürbis-Gnocchi mit Salbei-Kürbiskern-Butter und Ofengemüse
  3. Nachspeise: Schoko-Dattel-Tarte

„Bislang die schlechteste Komponente“

Johannes leitet ein Museum. (Bild: RTL)

Johannes leitet ein Museum. (Bild: RTL)

Auch die „Dinner“-Damen sind durchaus vom kultivierten Johannes angetan. „Er hat eine wunderschöne Ausstrahlung, ist Frohnatur und Ruhepol“, schwärmt Luna. „Ich finde, Kunst durchdringt das ganze Leben“, erzählt er von seinem Beruf und gleichzeitiger Leidenschaft: „Reisen, in Ausstellungen gehen, gut essen - das fließt doch alles ineinander.“ Für den Job als Museumsleiter kehrte er Berlin den Rücken und zog nach Aschaffenburg. Eigentlich stammt er vom Bodensee, was er mit einer besonders ästhetischen Zwiebel beweist.

Beim Cashew-Ricotta (Johannes: „Toll, wie käsig Cashews schmecken können“) zum Rote Bete-Carpaccio zeigen sich die Gäste noch überzeugt. Lucia erinnert die Creme an Schimmelkäse, Antonia will sie „zu Hause genauso umsetzen“, für Ben ist sie „nicht käsig, einfach lecker.“

Leider ein Ausfall sind Johannes' Kürbis-Gnocchi, zumindest laut Konkurrent Ben: „Zu fest und mehlig, der Kürbis kommt nicht durch. Bislang die schlechteste Komponente.“ Lucia empfindet das Ofengemüse zu „simpel“ und die Schoko-Dattel-Tarte, laut Johannes ein „super unanständiger“ Nachtisch, „nicht ausreichend“. Luna muss ihr da heftig widersprechen (“Dieses Mundgefühl! Sie zerfließt auf der Zunge“), flankiert von Antonia: „Wie eine große Praline.“ Folgerichtig gibt es von den jungen Frauen je meim Punkte, von Lucia hingegen nur sechs. Macht insgesamt 32 Punkte für Johannes' veganen Kunstgenuss und somit derzeit Platz 3. (tsch)