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„Potenziell heikle Begegnung“Auszug von Ex-Prinz Andrew aus der Royal Lodge soll bald starten

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Prinz Andrew schaut zur Seite.

Der ehemalige Prinz Andrew muss wohl bis Ostern 2026 seine Koffer packen. (Archivbild)

Laut britischen Medien dürfte sich der Auszug des ehemaligen Prinzen aus der Royal Lodge bei Windsor schneller vollziehen als erwartet.

Der Wegzug von Andrew Mountbatten-Windsor aus seiner Residenz in Windsor dürfte sich laut einem Artikel des „Daily Express“ weder „sauber noch schnell“ vollziehen. Während zunächst Berichte kursierten, die von einer Umsiedlung im kommenden Jahr ausgingen, legen neuere Annahmen nahe, dass Andrew Windsor bereits bis zum Osterfest verlassen soll.

Andrew Mountbatten-Windsor soll bis Ostern aus der Royal Lodge ausziehen

Mit diesem Zeitrahmen werde laut der „Daily Mail“ offenbar vom Palast versucht, eine „potenziell heikle Begegnung“ im Rahmen der familiären Osterzusammenkunft zu vermeiden, die als unerwünschte Störung wahrgenommen werden könnte. Im vergangenen Jahr war Andrew noch anwesend.

Der britische Prinz Andrew, Herzog von York, erscheint in der königlichen Kapelle in Windsor nach der Bekanntgabe des Todes seines Vaters.

Andrew Mountbatten-Windsor soll bis Ostern aus der Royal Lodge ausziehen. (Archivbild)

Ein Insider beschrieb den Plan laut der Boulevardzeitung so: „Die Idee ist, dass er bis Ostern nicht mehr in der Royal Lodge sein wird. Aber könnte es eine Übergangslösung geben müssen – etwa im Kontext eines Umzuges nach Norfolk? Möglicherweise.“ Eine Übersiedlung ins Ausland gilt zwar als wenig wahrscheinlich, doch auch ein Umzug nach Norfolk wäre offenbar nicht der „saubere und schnelle Bruch“, den man sich ursprünglich erhofft hatte.

Übersiedlung ins Ausland gilt als unwahrscheinlich

Ein weiterer Informant äußerte sich laut dem „Daily Express“ über sein Verhalten wie folgt: „Es ist schwer zu wissen, ob er [Andrew] absichtlich provokant, absolut starrköpfig oder einfach nur dumm ist.“ Zusätzlich wurde ausgeführt: „Wenn man Andrew kennt, könnte es jede der drei Möglichkeiten sein. Aber er scheint nicht in der Lage zu sein, sich zurückzuhalten. Er ist wirklich ein Mann mit der Angewohnheit, furchtbar schlechte Entscheidungen zu treffen.“

Prinz Andrew, der Herzog von York, während eines Besuchs in der Georg-August-Universität.

Im Oktober und November 2025 leitete König Charles III. ein formelles Verfahren ein, um Andrew die letzten royalen Privilegien zu entziehen. (Archivbild)

Ende 2025 kam es für Andrew Mountbatten-Windsor, den ehemaligen Prinzen Andrew, zu einschneidenden Veränderungen, die einen vorläufigen Endpunkt in seinem tiefen Fall markierten. Nachdem er bereits Jahre zuvor seine öffentlichen Ämter und militärischen Ehrentitel verloren hatte, entzog ihm König Charles III. nun auch seine verbliebenen Adelstitel.

Im Oktober und November 2025 leitete König Charles III. ein formelles Verfahren ein, um seinem Bruder die letzten royalen Privilegien zu entziehen. Infolgedessen darf Andrew den Titel „Prinz“ sowie die Anrede „Seine Königliche Hoheit“ nicht mehr führen. Er ist jetzt offiziell als Andrew Mountbatten-Windsor bekannt und gilt formal als Privatbürger, auch wenn er in der Thronfolge auf Platz 8 bleibt. Zudem wurde ihm der Titel Herzog von York entzogen und er wurde offiziell aus den Adelsverzeichnissen gestrichen. (jag)