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Kapitän der Geissens-Jacht lässt Robert ausflippen„Du fährst wie ein Kind!“

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„Das ist eine Pappnase, der kann überhaupt nicht fahren“, ging Robert Geiss mit dem Übergangskapitän der Indigo Star hart ins Gericht. (Bild: RTLZWEI)

„Das ist eine Pappnase, der kann überhaupt nicht fahren“, ging Robert Geiss mit dem Übergangskapitän der Indigo Star hart ins Gericht. (Bild: RTLZWEI)

Feierstimmung bei den Geissens: Zum TV-Jubiläum plante die Familie eine Mega-Sause. Doch der Übergangskapitän ihrer Jacht brachte Robert an den Rande eines Nervenzusammenbruchs. Erst faltete er die „Pappnase“ wortgewaltig zusammen - und dachte dann gar an eine Absage der Jubiläumsparty.

Beim Anlegen der Indigo Star hatte der Kapitän erhebliche Probleme. (Bild: RTLZWEI)

Beim Anlegen der Indigo Star hatte der Kapitän erhebliche Probleme. (Bild: RTLZWEI)

450 Episoden und 20.000 Sendeminuten in 15 Jahren - wenn das mal kein Grund zum Feiern ist: Das dachten sich auch die Geissens. Und wo könnte man das TV-Jubiläum der Familie besser feiern als in Dubai und gemeinsam mit Fernsehkameras? Doch bei aller Vorfreude auf die große Party verdarb der Übergangskapitän der Indigo Star Robert und seinen Liebsten gehörig den Spaß, wie die Spezialfolge von „Die Geissens“ zeigt.

Schon als sich das Boot samt den Geissens in Richtung Monaco auf dem dubaiischen Heart of Europe aufmachte, schwante Robert Böses. „Der hat noch nicht kapiert, wie das angeht“, blickte er argwöhnisch auf die Schaltzentrale der Jacht. Als die Indigo Star dann endlich losschipperte, dachte der 61-Jährige, das Gröbste sei rum: „Er hat den Vorteil, er muss nur geradeaus fahren. Das wird er wohl irgendwie auf die Reihe bekommen.“

Carmen schwant Böses: „Ich glaube, der Kapitän hat die Papiere gefälscht“

Bange beobachteten Davina (von links), Shania und Carmen die Ankunft der Indigo Star. (Bild: RTLZWEI)

Bange beobachteten Davina (von links), Shania und Carmen die Ankunft der Indigo Star. (Bild: RTLZWEI)

Doch schon die Anfahrt auf die Anlegestelle ließ alle Hoffnungen auf eine reibungslose Ankunft schwinden. Der Kapitän bremste zu spät - und tuckerte mit dem 40-Meter-Boot am Anlegeplatz vorbei. „Jetzt ist er vorbeigefahren, der Depp“, staunte Robert nicht schlecht, Ehefrau Carmen munkelte derweil: „Er sagt er ist ein Kapitän, aber ich glaube, er hat die Papiere gefälscht.“ Echter Kapitän hin oder her, anlegen musste er trotzdem irgendwie. Doch die Indigo Star kam dem Steg gleich mehrere Male bedrohlich nah.

Ende gut, alles gut: Auf der Jubiläumsparty am Abend konnten die Geissens dann wieder strahlen. (Bild: RTLZWEI)

Ende gut, alles gut: Auf der Jubiläumsparty am Abend konnten die Geissens dann wieder strahlen. (Bild: RTLZWEI)

Während Carmen zunehmend panisch „weg, weg“ von der Reling brüllte, fühlte Tochter Davina „Gänsehaut pur“: „Ich bin schweißgebadet. Wir haben hier gleich einen richtigen Schaden.“ Der Gedanke daran ließ auch Roberts Puls gefährlich hochschnellen: „Mega-Katastrophe! Der Käpt'n ist gefahren absolut wie ein Anfänger.“ Der Kapitän sei „nicht nur ins Schwitzen, sondern in Schnappatmung“ gekommen. Auch Opa Reinhold entgingen die dilettantischen Einparkversuche des Kapitäns nicht: „Ich glaube, ich muss das machen. Das hat alles keinen Zweck.“

Als Shania am Schiffsbug nach dem Rechten schaute, bremste Robert sie energisch ein: „Shania, geh da weg! Wenn das abreißt, bist du tot!“ Die 21-Jährige prophezeite derweil schwarzmalerisch, die Geiss'sche Jacht habe „null Überlebenschancen“, sofern der Kapitän am Steuer bliebe. Schließlich kam auch Robert zum Fazit: „Das ist eine Pappnase, der kann überhaupt nicht fahren. Der muss vom Boot.“

Robert Geiss droht Vater Reinhold: „Wenn du mir weiter auf den Sack gehst, dann ...“

Seit 15 Jahren begleiten TV-Kameras den Alltag der Familie Geiss, von links: Davina, Carmen, Robert und Shania. (Bild: RTLZWEI)

Seit 15 Jahren begleiten TV-Kameras den Alltag der Familie Geiss, von links: Davina, Carmen, Robert und Shania. (Bild: RTLZWEI)

Das Chaos rund um die Ankunft mit der Indigo Star ließ die Laune der Familie auf ein Minimum sinken. „Ich bin sowas von geschockt, dass ich fast gelähmt bin“, klagte Robert. „Ich möchte auch keine Party mehr machen. Das ist ja zu peinlich, da zeige ich mich nicht.“ Derweil pestete er weiter gegen den „Blindgänger“ von Kapitän und drohte aufgebracht: „Ich hau den vom Boot.“ Dann ging der TV-Millionär verbal auf den Schiffsführer los: „Du fährst wie ein Kind, du bist doch kein Kapitän. Das ist eine Katastrophe.“

Papa Reinhold merkte: Sein Sohn ist auf 180. Folglich befürchtete er Stimmungsprobleme auf der anschließenden Party: „Wenn er richtig sauer ist, ist er ungenießbar.“ Beschwichtigend versuchte er, seinen Sohn zu beruhigen: „Man muss ihn runterbringen, den Jungen.“ Doch der war weiter stinksauer und giftete nur: „Vater, wenn du mir weiter auf den Sack gehst, sitzt du auf dem Speedboat und fährst nach Hause.“

Mit „ganz hohem Stresslevel“ (Shania) blieb der Familie für die letzten Partyvorbereitungen gerade mal noch eine Stunde. Dank eines fleißigen Teams und Opa Reinhold als improvisiertes Begrüßungskomitee funktionierte am Ende dann doch noch alles zur Zufriedenheit der Geissens. „Was ihr in 15 Jahren auf die Beine gestellt haben, ist nicht zu glauben“, lobte Reinhold die Geissens vor versammelten Gästen. „Ich bin stolz auf euch.“ Während Carmen die Tränen in die Augen schossen, freute sich auch Robert über die ungewohnt sanften Worte seines Vaters: „Das war 30 Jahre nicht so.“ (tsch)