„Ich bin mit 'Riverboat' erwachsen geworden“: 1998 moderierte Kim Fisher die MDR-Talksendung erstmalig. Nun blickte sie zurück - und erklärte, was sich in den Jahren verändert hat. Auf eines kann sich die 56-Jährige jedoch immer verlassen ...
Kim Fisher über Enttäuschungen bei „Riverboat“„Das nehme ich mit nach Hause“

Seit 1998 ist Kim Fisher Moderatorin bei „Riverboat“. (Bild: rbb / Thomas Ernst)
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Die TV-Show „Riverboat“ und Kim Fisher - das gehört einfach zusammen. 1998 präsentierte die Moderatorin erstmals die Talkshow. „Mit 'Riverboat' bin ich erwachsen geworden“, schwärmte die mittlerweile 56-Jährige bei „DAS! Rote Sofa“ nun über ihre Sendung und das bunte „Potpourri“, das sie dort stets erwarte. In knapp drei Jahrzehnten bei der Sendung habe sie auch eine Weiterentwicklung bei sich selbst beobachtet. „Ich kann jetzt Fragen stellen, die meinen Gästen gerecht werden“, erklärte Fisher im Gespräch mit Ilka Petersen.
Gelingt das nicht, macht sich die Moderatorin nach wie vor viele Gedanken. „Wenn ich das Gefühl habe, der Gast fand es doof, nehme ich das immer noch mit nach Hause“, räumte sei ein. Mittlerweile könne sie es aber schnell „abschütteln“, anders als noch vor vielen Jahren: „Früher habe ich das tagelang noch dabei gehabt.“ Was indes über alle Jahre gleich blieb, war das Feedback ihrer Mama nach der Sendung; „Die ist so ganz pur und ganz fröhlich.“
Auch am Freitag geht Kim Fisher wieder mit „Riverboat“ (22.15 Uhr im MDR) auf Sendung, gemeinsam mit Co-Moderator. Sie empfangen unter anderem Linken-Politiker Gregor Gysi zum Gespräch. Außerdem sind der Kabarettist Florian Schroeder und die Gartenexpertin Katrin Iskam mit dabei. „Notruf Hafenkante“-Star Rhea Harder-Vennewald und Schauspieler Alexander Scheer (“Gundermann“) stellen sich ebenfalls den Fragen. Profikoch und Notfallsanitäter Jörg Färber und Comedian Bülent Ceylan komplettieren die Gästeliste. (tsch)
