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PaukenschlagPrime Video bringt Versteckte-Kamera-Sendung mit Kult-Kobold Pumuckl

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Der Kobold Pumuckl macht bald wieder Unfug, diesmal in der Sendung „Schnick Schnack - Pumuckl treibt Schabernack“ bei Prime Video. (Bild: Prime Video / filmcontact)

Der Kobold Pumuckl macht bald wieder Unfug, diesmal in der Sendung „Schnick Schnack - Pumuckl treibt Schabernack“ bei Prime Video. (Bild: Prime Video / filmcontact)

Der Kult-Kobold Pumuckl bekommt eine neue Serie. Die Überraschung: „Schnick Schnack - Pumuckl treibt Schabernack“ funktioniert nach dem Versteckte-Kamera-Prinzip. Ausgestrahlt wird die Sendung bei Prime Video.

Er ist der wohl berühmteste Kobold Deutschlands: In den 1980ern wurde Pumuckl ein fast echter Star. Nun bekommt der freche Rotschopf eine neue Serie. Allerdings erscheint „Schnick Schnack - Pumuckl treibt Schabernack“ am 1. April nicht etwa auf dem Privatsender RTL, wo immerhin seit 2023 erfolgreich die Serie „Neue Geschichten vom Pumuckl“ läuft. Produziert wird das neue Format für den Streamingdienst Prime Video.

Auch handelt es sich bei dem neuen Angebot nicht um eine fiktive Serie, wie Amazon MGM Studios am Montag in einer Pressemitteilung erklärte. Seinen „Schabernack“ werde Pumuckl vielmehr „im echten Leben“ treiben. „Schnick Schnack“ funktioniert nach dem Versteckte-Kamera-Prinzip, wobei der Kobold „mit viel Herz und seinem unverwechselbaren roten Haarschopf“ für „turbulente Überraschungen im Münchner Stadtleben“ sorgen werde.

Hereingelegt würden in den sechs Episoden zudem „echte Menschen“. Gesprochen wird der Kobold von dem Komiker und Schauspieler Michael Kessler, dessen Stimme mithilfe von Künstlicher Intelligenz in die von Hans Clarin umgewandelt wurde. Der 2005 verstorbene Schauspieler hatte Pumuckl denkwürdig in der Originalserie „Meister Eder und sein Pumuckl“ (1982 -1989) gesprochen. In der Neuauflage „Neue Geschichten vom Pumuckl“ wird Maxi Schafroths Stimme nach demselben Prinzip an das berühmte Vorbild angepasst.

Pumuckl sorgt für „augenzwinkernde“ Streiche

In „Schnick Schnack - Pumuckl treibt Schabernack“ zieht es Pumuckl immer wieder aus der Werkstatt von Meister Eder. Voller Tatendrang erkundet er das Münchner Stadtleben, bevor er nach einer „abenteuerlichen wie liebenswerten Odyssee“, wie es heißt, nach Zuhause zurückkehrt. Dazwischen wird er für reichlich Wirbel sorgen, dabei sollen seine Streiche „niemals boshaft“ sein, sondern „verspielt, überraschend und augenzwinkernd“.

Eingebettet sind die Versteckte-Kamera-Momente in eine durchgehende Rahmenhandlung, die sich über die gesamte Staffel spannen soll, heißt es weiter. Mit der Sendung will der Streamer „nostalgischen Zauber mit moderner Inszenierung und familienfreundlichem Entertainment“ verbinden. Es handle sich um eine „liebevolle Hommage an München und an eine der bekanntesten Kultfiguren des deutschen Fernsehens“.

Das Risiko, das Amazon mit der neuen Serie eingeht, ist hoch. Mit dem Versuch einer Pumuckl-Show auf Grundlage der Originalserie aus den 1980ern, die wiederum auf den Kinderbüchern von Ellis Kauts basierte, war schon RTL gescheitert. „Die Pumuckl Show“, die der Sender kurz vor Weihnachten ausgestrahlt hatte, blieb laut dem Mediendienst „DWDL“ hinter den Erwartungen zurück. (tsch)