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Plötzlich werden im Dschungel Absprache-Vorwürfe laut„Lass uns ne Lovestory machen“

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Wenn Blicke töten könnten - gäbe es schon nach Tag 4 zwei Kandidaten weniger im RTL-Dschungelcamp. Ariel (links) und Umut Tekin gerieten heftig und lautstark aneinander. (Bild: RTL)

Wenn Blicke töten könnten - gäbe es schon nach Tag 4 zwei Kandidaten weniger im RTL-Dschungelcamp. Ariel (links) und Umut Tekin gerieten heftig und lautstark aneinander. (Bild: RTL)

Tag 4 im Dschungel, und schon liegen die Nerven blank. Getrieben von Hunger und Stress gerieten die Reality-Sternschnuppen Ariel und Umut Tekin aneinander, dass sich die Palmwedel bogen. Im Brüllwettbewerb kam Pikantes zutage: Gab es vor dem Camp-Einzug eine Absprache für eine „Fake-Lovestory“?

Es begann ganz harmlos. Lohnt sich Ballermann? Über die Frage diskutierten an Tag 4 bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ (RTL) die beiden Camper Ariel (eigentlich Valerie) und Umut. Nun werden am Lagerfeuer Diskussionen selten unter sorgsamer und objektiver Abwägung der jeweils anderen Argumente geführt. Und so lief auch dieses „Gespräch“ aus dem Ruder - allerdings mit einem pikanten Ergebnis.

„Du eckst gerne an, du brauchst Drama, du liebst das?“ Mit dieser ironischen Bemerkung zur verbalen Art von Ariel öffnete Umut die Schleusen. Sich „auf Krampf“ mit ihr streiten zu wollen, sei peinlich, meinte Ariel und ging hoch wie eine kleine Silvesterrakete, als Umut die Schweizerin belehrte, wie das Wort „peinlich“ auf Hochdeutsch ausgesprochen werde. Ariel nahm die Provokation allzu gerne an: „Sich über einen Akzent lustig zu machen, ist Rassismus!“

Umut legte nach. „Du bist auf Drama aus, erst bei Eva, dann bei Patrick, Gil und bei mir. Ist das dein Plan, anzuecken und zu streiten? Du brauchst wohl die Sendezeit?“ Das Dezibel-Level stieg, die Kakerlaken nahmen Reißaus und die anderen Campbewohner beobachteten fasziniert „die Muppet-Show „(Hardy Jrüger jr.) und das Paradebeispiel für Reality. Gil Ofarim: „Das ist jetzt Reality: Aus einer Mücke einen Elefanten machen.“

Wer kam auf die Idee mit der „Fake Love“ zwischen Ariel und Umut?

Kann aber sein, dass dieser „Mückenstich“ noch länger juckt. Denn als Ariel Richtung Umut tobte: „Ich betrüge meinen Partner nicht vor ganz Deutschland“, zeigte der laut und lästerlich seinen Unmut: „Wer hat vorher bei Facetime zu mir gesagt 'Lass uns 'ne Lovestory im Dschungelcamp machen.'?“

Kurze Schnappatmung im Camp! Erinnerungen wurden wach an 2011, als Jay Khan und Indira Weis sehr hot im kühlen Dschungelweiher plantschten - was böse Zungen, vor allem die von Sarah Knappik, hinterher als von vorneherein geplant bezeichneten.

Mit dem „Fake Love“-Vorwurf wollte Ariel, obwohl als „Are You The One“-Teilnehmerin durchaus so was wie Expertin, nicht mit sich spaßen lassen: „Du hast dich bei mir gemeldet! Das ist so gestört“, schrie sie. Das wollte Umut nicht so stehen lassen. „Ich schwöre bei Gott, ich schwöre auf alles, dass du mich gefragt hast!“, brüllte er. Ariel, auch des Schwörens mächtig, kreischte zurück: „Ich schwöre auf meine Tochter!“

Stress zwischen Ariel und Umut - die anderen amüsiert's

Der Verbal-Orkan führte - natürlich - zu keinem Ergebnis. Außer zur besten Unterhaltung der anderen, die sich ob des Krakeelens von Streithahn und Streithenne zunehmend beömmelten. „Das ist Sendezeitalarm“, kommentierte Simone Ballack amüsiert aus ihrer Feldbett-Loge. Sitznachbarin Mirja du Mont zog ihr Fazit: „Das ist ein gutes Programm hier, aber die Fernbedienung funktioniert nicht!“

Blieb die Frage: Wer brüllte den Meineid? Darüber gingen, ebenso logisch, die Meinungen auseinander. „Sie hat mich gefragt, das schwöre ich dir auf alles“, beteuerte Umut später am Lagerfeuer. Tat Ariel im Gespräch mit Samira Yavuz auch, fast wortgleich: „Ich schwöre auf mein Leben, ich schwöre auf alles.“ Sie setzte hinzu: „Ich habe niemals irgendwas mit einer Lovestory gesagt. Das macht mich richtig, richtig sauer! Umut ist gar nicht mein Typ.“ Na, das ist doch mal ein schlagkräftiges Argument. Oder?

Das von Umut klang aber auch nicht schlecht. Demnach habe ihn Ariel angerufen und die Lovestory vorgeschlagen, um Aufmerksamkeit zu generieren. Motto: Sie wolle nicht, dass „ich im Camp bin und alle nur über Samira und Eva reden“. (tsch)