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Horrende Ausgaben für ReisenPrinzessin Beatrice bringt den Palast in Erklärungsnot

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Prinzessin Beatrice winkt.

Prinzessin Beatrice: Im Alter von 19 Jahren soll die Tochter von Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson innerhalb von nur vier Monaten insgesamt zehn Urlaube unternommen haben. (Archivbild)

Zehn Reisen in vier Monaten, begleitet von Bodyguards: Alte Zahlen zu Prinzessin Beatrice sorgen erneut für Diskussionen.

Laut „Daily Express“ steht Prinzessin Beatrice erneut in der Kritik – diesmal wegen einer Phase aus ihrer Jugend. Im Mittelpunkt steht ihr Gap Year vor dem Studium. Was zunächst nach einer üblichen Auszeit klingt, erscheint bei genauerem Hinsehen deutlich aufwendiger. Vor allem die damit verbundenen Kosten werden nun wieder thematisiert.

Prinzessin Beatrice: Zehn Urlaube in nur vier Monaten

Im Alter von 19 Jahren soll die Tochter von Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson innerhalb von nur vier Monaten insgesamt zehn Urlaube unternommen haben. Laut Bericht reiste sie unter anderem nach Argentinien, Brasilien, Spanien, Belgien, Ägypten, Abu Dhabi und New York. Hinzu kamen mehrere Aufenthalte an denselben Orten, darunter St. Barths, Verbier und Aspen. Die hohe Anzahl an Reisen in kurzer Zeit sorgt rückblickend für Diskussionen.

Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie bei der Beerdigung von Königin Elizabeth II.

Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie bei der Beerdigung von Königin Elizabeth II. (Archivbild)

Besonders im Fokus stehen die Sicherheitskosten. Prinzessin Beatrice wurde laut Bericht auf ihren Reisen von Polizeischutz begleitet. Die Kosten dafür sollen sich auf rund 250.000 Pfund pro Jahr belaufen haben. Finanziert worden sei dies durch den britischen Steuerzahler. Genau dieser Punkt wird bis heute kritisch gesehen.

250.000 Pfund Sicherheitskosten: Wer zahlte für Beatrices Reisen?

Ein Royal-Experte erklärte dazu in einer Dokumentation, Prinzessin Beatrice habe sich ähnlich wie viele junge Menschen in einem Gap Year von Land zu Land bewegt. Der entscheidende Unterschied sei jedoch die Begleitung durch Sicherheitskräfte gewesen. Dadurch seien zusätzliche Kosten entstanden, die öffentlich getragen wurden. Diese Einschätzung wird in dem Bericht ausdrücklich hervorgehoben.

Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice bei „Trooping the Colour“.

Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice bei „Trooping the Colour“. (Archivbild)

Der heutige König Charles III. reagierte damals – noch als Thronfolger – auf die Debatte. Er setzte laut Bericht durch, dass Prinzessin Beatrice und ihre Schwester Prinzessin Eugenie keinen dauerhaften Polizeischutz mehr erhalten. Als Begründung wird angeführt, dass beide keine zentrale Rolle im Kreis der arbeitenden Royals einnehmen. Die Maßnahme galt als Schritt zu einer strengeren Kostenkontrolle.

König Charles greift ein: Ende für teuren Schutz der Prinzessinnen

Innerhalb der Familie soll diese Entscheidung für Spannungen gesorgt haben. Der ehemalige Prinz Andrew soll laut Bericht verärgert reagiert und sich an Königin Elizabeth II. gewandt haben. Er habe darauf gedrängt, seine Töchter weiterhin als vollwertige Mitglieder der königlichen Familie zu behandeln. 

Auch Jahre später wird das Thema immer wieder aufgegriffen. Die damaligen Zahlen stehen exemplarisch für die grundsätzliche Frage nach Kosten und Verantwortung im Königshaus. Im Zentrum bleibt dabei Prinzessin Beatrice, deren Reisen bis heute als Beispiel für eine besonders kostspielige Phase gelten. (jag)