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Royale EnthüllungPrinzessin Kate soll „unglaublich belastende“ Krise gehabt haben

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Prinzessin Kate und Prinz William bei einem Gottesdienst.

Prinzessin Kate und Prinz William haben nicht nur glückliche Zeiten durchlebt. (Archivbild)

Ein neues Buch beschreibt eine bisher kaum bekannte Krise, die Prinzessin Kate unter dem Druck der Paparazzi fast zerbrechen ließ.

Die Beziehung, die heute als royales Vorzeige-Märchen gilt, stand im Jahr 2007 offenbar kurz vor dem Aus. Ein neues Werk des Royal-Experten Russell Myers beschreibt eine angespannte Situation aus der Anfangszeit der Beziehung von Prinzessin Kate und Prinz William. Darüber berichtet der „Daily Express“ und beruft sich dabei auf vorab veröffentlichte Auszüge aus dem noch nicht erschienenen Buch.

Prinzessin Kate drohte unter dem medialen Druck zusammenzubrechen

An ihrem 25. Geburtstag im Januar 2007 wurde Kate Berichten zufolge von einem großen Aufgebot an Paparazzi vor ihrer Londoner Wohnung erwartet. Mehr als 20 Fotografen und Fotografinnen sowie mehrere Fernsehteams lauerten ihr auf, während die Spekulationen über eine bevorstehende Verlobung zunahmen.

Myers zufolge bahnte sich die heutige Prinzessin ihren Weg durch ein Blitzlichtgewitter zu ihrem Fahrzeug, wobei die Fotografen und Fotografinnen sogar durch die Scheiben weiter fotografierten.

Prinzessin Kate: Ein „unglaublich belastender“ Moment

Diese Situation soll sie zutiefst erschüttert haben. In seinem Buch mit dem Titel „William and Catherine – The Monarchy’s New Era: The Inside Story“ zitiert Myers eine Quelle aus dem nahen Umfeld des Paares. Demnach habe Kate in einem emotionalen Telefonat zu William gesagt: „Ich kann das nicht mehr.“ Der Moment sei für beide „unglaublich belastend“ gewesen, und William habe sich hilflos gefühlt.

Nur wenige Monate danach kam es 2007 zu der bekannten, kurzen Trennung. Das Liebes-Aus war jedoch nicht von langer Dauer. Im Jahr 2010 bestätigten William und Prinzessin Kate während ihres Verlobungsinterviews, dass es diese Pause gegeben hatte, nannten aber keine Einzelheiten.

Neues Buch verspricht royalen Zündstoff

Heute, beinahe zwei Jahrzehnte später, ist von der damaligen Krise nichts mehr zu spüren. Prinzessin Kate wird als eine feste Säule der Monarchie angesehen – der Weg dorthin war aber anscheinend steiniger, als viele vermuteten.

Das neue Buch von Russell Myers behandelt jedoch weit mehr als nur die Krisen-Episode von 2007. Es thematisiert auch die komplizierte Namensfindung für Prinz George, die anfänglichen Bedenken von Prinzessin Kate bezüglich des Titels „Princess of Wales“ aus Respekt vor Diana und die internen Debatten über ihre viel beachtete Videobotschaft im Jahr 2024.

Zudem beschreibt Myers die klare Haltung von William gegenüber Prinz Andrew und thematisiert die Spannungen im Verhältnis zu Prinz Harry – einschließlich einer Bewertung der Vorwürfe aus dessen Memoiren „Spare“. Schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin wurden mehrere Passagen in britischen Medien publiziert. Ob und wann eine deutsche Übersetzung erscheint, ist bisher unklar. (jag)