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„Es wird nie besser“Senta Berger über den Tod ihres Mannes und Mario Adorfs

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Schauspielerin Senta Berger

Senta Berger ist für den Deutschen Filmpreis 2026 nominiert. (Archivbild)

Trotz Nominierung für den Filmpreis spricht Senta Berger über die Demütigungen ihres Berufs und den Tod ihres Mannes.

Senta Berger hat die Schauspielerei stets auch als eine erniedrigende Tätigkeit wahrgenommen. „Jedes Mal, wenn man Probeaufnahmen macht und dann ein anderer für eine Rolle vorgezogen wird, schmerzt das. Wieso der oder die, wieso bin ich nichts wert? Da kann man nicht gelassen sein. Man fühlt sich hilflos“, äußerte sie gegenüber der Zeitschrift „stern“.

Die 85-jährige Darstellerin ist für ihre Leistung im Film „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ momentan für den Deutschen Filmpreis als Beste weibliche Hauptrolle vorgeschlagen. Eine Auszeichnung für ihr gesamtes Schaffen wurde ihr an gleicher Stelle schon vor fünf Jahren zuteil.

Berger zu den Verlusten ihres Gatten und Schauspielkollegen

Auf das Ableben ihres Gatten Michael Verhoeven sowie ihres langjährigen Weggefährten und Kollegen Mario Adorf erwiderte Berger: „Machen Sie sich keinerlei Hoffnung, es wird nie besser, jeder Tod eines geliebten Menschen ist aufs Neue grausam. Man gewöhnt sich nicht daran.“

Im April 2024, unmittelbar vor dem Start der Filmarbeiten für „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, verstarb Verhoeven mit 85 Jahren. Adorf schied am 8. April dieses Jahres mit 95 Jahren in Frankreich aus dem Leben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.