Was passiert, wenn plötzlich einer in der Beziehung buchstäblich kleiner wird? Genau das ist in „The Miniature Wife“ der Fall. Hauptdarsteller Matthew Macfadyen verrät im Interview, was ihn in der Serie überrascht hat - und wie er sich selbst im Miniaturformat verhalten würde.
„Succession“-Star Matthew Macfadyen über neue Rolle„Zärtlichkeit - und dann absoluter Terror“

Matthew Macfadyen ist aus der erfolgreichen HBO-Serie „Succession“ (2018-2023) bekannt. (Bild: 2026 Getty Images/Vivien Killilea)
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Er spielte in „Succession“ einen der cleversten Manipulatoren des Fernsehens - jetzt kämpft Matthew Macfadyen (51) mit einem ganz anderen Machtproblem: seiner plötzlich winzigen Ehefrau Lindy (Elizabeth Banks). In „The Miniature Wife“ (zu sehen auf Sky und WOW) spielt er einen Wissenschaftler, der seine Frau versehentlich auf die Größe einer Kaffeetasse schrumpft.
Was wie eine absurde Sci-Fi-Idee klingt, entwickelt sich schnell zu einer überraschend bissigen Beziehungsgeschichte über Kontrolle, Angst und verletzten Stolz. Im Gespräch mit der Agentur teleschau wird klar: Gerade das hat Macfayden gereizt.

In „The Miniature Wife“ schrumpft ein Wissenschaftler (Matthew Macfadyen) aus Versehen seine Frau (Elizabeth Banks). (Bild: 2026 Mr. Magoo, LLC. All rights reserved)
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„Was mich überrascht hat: Als Lindy klein wird, wird sie eigentlich viel beängstigender“, sagt Macfadyen. Für seine Figur bedeute das ein ständiger Wechsel zwischen Fürsorge, Angst und offenem Ärger. „Es war spannend, zwischen Sorge, Zärtlichkeit - und dann absolutem Terror, Wut und Respektlosigkeit hin und her zu springen“, erzählt er. Je kleiner sie wird, desto größer werde ihr Einfluss.
Matthew Macfayden: „Ich würde mich einfach in einem Puppenhaus verstecken“
Offen antwortet Macfadyen auch, als es um die umgekehrte Frage geht: Was wäre, wenn nicht die Ehefrau - sondern seine Figur - geschrumpft wäre? Die Antwort des 51-Jährigen ist trocken: „Ich hätte mich einfach in einen Haufen aus Selbstmitleid und Nutzlosigkeit geworfen.“
Schon beim Lesen des Drehbuchs sei Macfadyen sofort fasziniert gewesen. „Du spielst einen genialen Wissenschaftler, der seine Frau schrumpft - und ich dachte nur: Okay, ja bitte“, erzählt er lachend. Für ihn sei genau diese absurde Einfachheit der Reiz gewesen. Die Serie nimmt ein Gefühl, das viele kennen - sich klein fühlen in einer Beziehung - und macht es plötzlich zur knallharten Realität.
Auch privat weiß Macfadyen sofort, was ihn im Miniaturformat am meisten erschrecken würde. „Ich hätte Angst vor Haustieren, Insekten und all solchen Dingen“, gibt er zu. Sein Plan wäre simpel: „Ich würde mich einfach in einem Puppenhaus verstecken.“ (tsch)