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„Unbequeme BH-Träger“Sydney Sweeney sorgt mit gewagten Fotos für Aufsehen

2 min
Sydney Sweeney posiert.

Sydney Sweeney sorgt mit BH-Aktion für Wirbel in Hollywood. (Archivbild)

Sydney Sweeney bewirbt ihre neue Dessous-Linie. Eine Werbeaktion am Hollywood-Schriftzug könnte nun rechtliche Folgen haben.

Um ihre neue Unterwäsche-Marke „SYRN“ zu bewerben, veröffentlicht Sydney Sweeney derzeit zahlreiche Beiträge auf Instagram. In ihrer Debüt-Kollektion, die den Namen „Seductress“ trägt, präsentiert sich die 28-jährige Schauspielerin betont freizügig. Die Bilder zeigen sie unter anderem in schwarzer Spitze mit Strapsen sowie in weißer Reizwäsche in einem Kinosaal. Ihre erklärte Absicht lautet: „Es geht darum, die eigene Kraft und das eigene Begehren zu besitzen“.

Die Motivation für die Gründung der Marke sei mehr als nur ästhetisch. Gegenüber dem Magazin „Elle“ erläuterte Sweeney, dass sie das Unternehmen aus Ärger über „unbequeme BH-Träger“ und einschneidende Bänder ins Leben gerufen habe. Ihr Ziel sei es, eine Welt zu gestalten, in der Frauen sich verstanden fühlen. Bei diesem Vorhaben wird sie von Amazon-Gründer Jeff Bezos unterstützt.

Werbeaktion am Hollywood-Schriftzug sorgt für Ärger

Während Anhänger und Anhängerinnen auf Instagram die Beiträge unter dem Motto „born to be a SYRN“ positiv aufnehmen, bahnt sich abseits der Öffentlichkeit Ärger an. Eine Werbeaktion für die Marke hat die Schauspielerin in eine rechtlich heikle Lage manövriert. Berichten des Portals „TMZ“ zufolge wurde Sweeney dabei gesehen, wie sie nachts auf die großen Buchstaben des berühmten Hollywood-Wahrzeichens stieg.

Angeblich spannte sie dort eine behelfsmäßige Wäscheleine mit Büstenhaltern über das Wahrzeichen. Zwar habe eine generelle Drehgenehmigung bestanden, das Anfassen oder Beklettern der geschützten Buchstaben sei jedoch explizit verboten gewesen. Die Handelskammer von Hollywood, welche die Bildrechte an dem Schriftzug besitzt, äußerte sich scharf und stellte klar, dass keine Erlaubnis für eine derartige kommerzielle Verwendung erteilt wurde.

Mögliche Konsequenzen für die Kampagne

Die Folgen könnten gravierend ausfallen. Der Hollywood-Schriftzug zählt zu den am schärfsten überwachten Wahrzeichen in Los Angeles; unerlaubte Handlungen hatten in der Vergangenheit bereits Festnahmen und empfindliche Geldstrafen zur Folge. Da die Aufnahmen ohne die erforderliche Lizenz der Handelskammer gemacht wurden, ist fraglich, ob das Videomaterial für die Werbung von „SYRN“ genutzt werden darf.

Augenzeugen und Augenzeuginen zufolge wurden die Dessous kurz nach den Dreharbeiten wieder entfernt, der entstandene Schaden bei den zuständigen Behörden bleibt jedoch bestehen.

Für Sweeney, die als alleinige Inhaberin ihrer Marke agiert, verdeutlicht dieser Vorfall, wie schmal der Grat zwischen kreativem Marketing und einem rechtlichen Verstoß sein kann. (jag)