In ihrem Podcast „Schön laut“ haben Moderatorin Lola Weippert und Sängerin Vanessa Mai über das Thema „Freundschaften“ gesprochen. Dabei verriet Vanessa Mai, „keine Freunde im klassischen Sinn“ zu besitzen und zu Beginn ihrer Karriere sogar bewusst Kontakte abgebrochen zu haben.
Vanessa Mai verrätSie hat zu Beginn ihrer Karriere „bewusst mit allen Kontakten gebrochen“

Sängerin Vanessa Mai hat in ihrem Podcast „Schön laut“ mit Lola Weippert über das Thema „Freundschaften“ gesprochen. (Bild: 2025 Getty Images/Jeremy Moeller)
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In der neuen Folge ihres Podcasts „Schön laut“ haben Moderatorin Lola Weippert (30) und Sängerin Vanessa Mai (34) über das Thema „Freundschaften“ gesprochen - und wie unterschiedlich diese aussehen können. Denn während Weippert einen großen Freundeskreis mit vielen, langjährigen und engen Freunden pflegt, sieht es bei ihrer Podcast-Partnerin etwas anders aus.
Vanessa Mai gesteht: „Dieses Thema hat mich schon kurz Überwindung gekostet“ und führt an Weippert gewandt aus: „Ich habe keine Freunde im klassischen Sinne, so wie du das hast.“ Zwar habe auch sie in ihrer Kindheit und Jugend stets Kontakt zu Cliquen, Schulfreunden und besten Freundinnen gehabt, mit der Zeit habe man sich jedoch immer wieder auseinandergelebt.
Laut der 34-Jährigen gebe es dafür einen bestimmten Grund. Statt einen großen Freundeskreis zu suchen, sei sie schon immer „sehr darauf bedacht“ gewesen, „meine bessere Hälfte zu finden. Im Sinne von einem Partner.“ Als „hoffnungslose Romantikerin“ sehe sie sich deswegen nicht, sondern vielmehr als eine „hoffnungsgebende“. Denn die Suche hat sich für sie gelohnt: „Ich habe diese bessere Hälfte gefunden“, stellt sie glücklich fest. Die Schlagersängerin ist seit 2017 mit ihrem Ehemann und Manager Andreas Ferber (43) verheiratet. Bei ihm habe sie einfach gewusst, „dass das mein Seelenverwandter ist“.
Vanessa Mai und Lola Weippert sprechen über Freundschaften
Ein zweiter großer Faktor sei ihre Karriere gewesen. So gesteht Mai ganz zum Erstaunen ihrer Podcast-Partnerin: „Ich habe, als ich meine Musikkarriere gestartet habe, bewusst mit allen Kontakten gebrochen.“ Enge Freunde habe sie dafür aber nicht sitzen lassen, beteuert Mai, es habe sich vielmehr „schon länger in die Richtung entwickelt“.
Zeitgleich zum Start ihrer Karriere hatte sie auch ihren heutigen Ehemann kennengelernt und sich mit ihm ein neues Leben aufgebaut. Darauf wollte sie ihren Fokus legen. Mai erklärt: „Für mich war einfach klar: Ich konnte diese Leben nicht verbinden.“ Mit dem wachsenden beruflichen Erfolg sei ihr zudem bewusst geworden: „Das Mädchen, dass ich damals war, wie die Leute mich kennen, die gibt es so gar nicht mehr. Und das ist für mich fein, das habe ich mir ausgesucht und das wollte ich so.“
Lola Weippert zeigt sich verständnisvoll, betont, dass ein Familienmitglied oder ein Partner genauso die „liebste Herzensperson“ sein kann, wie ein Freund oder eine Freundin. „Was ist richtig, was ist falsch? Solang du dich damit wohlfühlst, ist es doch richtig für dich“, spricht sie Mai Mut zu.
Vanessa Mai: „Jetzt lasse ich die Katze kurz mal aus dem Sack“
Die gibt zu, dass auch ein gewisser „Selbstschutz“ dahinterstecke. Doch dann überrascht sie Weippert doch noch mit einer Ankündigung: „Jetzt lasse ich die Katze auch kurz mal aus dem Sack (...), weil es hat sich da etwas geändert!“ Demnach habe sich bei ihr zuletzt eine besondere Verbindung ergeben. Den Namen ihrer neuen Freundin verrät sie nicht, es handele sich jedoch um eine Person, mit der sie beruflich immer wieder viel zu tun habe - und zu der sie so über die letzten Jahre eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut hat.
„Das ist für mich eine ganz neue Erfahrung“, verrät sie freudig. „Sie ist jetzt die, die ich neben Andreas anrufe, wenn ich was Neues zu berichten habe.“ Es sei ein schönes, wenn auch ungewohntes Gefühl, so Mai. Ihre ursprüngliche Aussage, dass sie keine „klassischen Freunde“ habe, stimme zwar, doch Mai betont: „Irgendwie glaube ich, dass da jetzt doch jemand ist, wo man sagen kann: Es ist eine Freundin.“ (tsch)