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1.066 Euro pro LiterVerena Ofarim rechnet mit Gil ab und spricht über ihre umstrittenen Aura-Sprays

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Gil Ofarim mit seiner damaligen Ehefrau Verena.

Gil Ofarim mit seiner damaligen Ehefrau Verena. (Archivbild)

Nach dem Rosenkrieg mit Gil sucht Verena Ofarim neue Wege: Mit Coaching und hochpreisigen Aura-Sprays bekämpft sie negative Energien.

Während ihr Ex-Mann Gil Ofarim zuletzt als Sieger der Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ die Schlagzeilen dominierte, blieb es um Verena Ofarim lange Zeit ruhig. Die 39-Jährige, die vier Jahre mit dem Sänger verheiratet war, bricht nun ihr Schweigen und gewährt Einblicke in eine Phase ihres Lebens, die von tiefen Einschnitten gezeichnet war.

Verena Ofarim spricht über schwere Zeiten

Die Trennung im Jahr 2018 markierte für die zweifache Mutter den Beginn einer schweren Zeit, die durch einen öffentlich ausgetragenen Rosenkrieg und einen belastenden Streit um das Sorgerecht geprägt wurde.

Im Gespräch mit RTL offenbart die heutige Yoga-Lehrerin, dass sie sich damals in einer persönlichen Sackgasse befand. Unzufriedenheit im Job und massive äußere Belastungen hätten sie an einen Punkt geführt, an dem sie die Kontrolle über ihre Situation zu verlieren drohte. „Ich konnte dem nicht entfliehen“, erinnert sie sich an die Ohnmacht jener Tage.

Ofarim-Ex setzt heute auf hochpreisige Aura-Sprays

Rückblickend stellt sie fest, dass ihr Umfeld bereits früh skeptisch gegenüber der Beziehung zu Gil Ofarim war. Trotz zahlreicher Warnungen aus dem Freundeskreis habe sie die Erfahrung jedoch selbst machen müssen, erklärt sie heute ohne Groll. Es sei eben jener schwierige Weg gewesen, der sie letztlich zu der Frau gemacht habe, die sie heute ist.

Verena Ofarim hat aus ihrer Situation eine berufliche Neuorientierung abgeleitet. Als Motivationscoach berät sie heute Personen in schwierigen Lebenslagen und bezieht sich dabei im Gespräch mit RTL auf ihre eigene Biografie. Zur Abgrenzung gegen negative Einflüsse nutzt sie unter anderem Methoden wie umstrittene Aura-Sprays, die ab 32 Euro für 30 ml auf ihrer Website angeboten werden. Das entspricht einem Literpreis von 1.066,67 Euro.

Verbraucherzentrale warnt vor „Wundermitteln“

Dass die Wirksamkeit dieser Mittel wissenschaftlich nicht belegt ist, spielt in ihrer persönlichen Anwendung eine untergeordnete Rolle; für sie steht die subjektive Wahrnehmung im Vordergrund, mit der sie angeblich ihren Alltag bewältigt. Die Verbraucherzentrale NRW warnt generell vor solchen „Wundermitteln“ und stellt klar: „Werbeaussagen, die eine Wirkung vermitteln, die wissenschaftlich nicht belegt ist, sind irreführend und problematisch.“

Die Darstellung auf Ofarims Website bleibt insgesamt sehr vage und arbeitet stark mit marketing- und bewusstseinsbezogenen Formulierungen, ohne konkrete, überprüfbare Angaben zur tatsächlichen Wirkweise oder wissenschaftlichen Grundlage zu liefern. Dadurch entsteht eher ein Eindruck von Lifestyle- bzw. Glaubenskommunikation als von nachvollziehbarer, transparenter Produktinformation. (jag)