Rekordfund für den Zoll, der auch in NRW ermittelt: Fast zwei Tonnen Drogen wurden in Hannover sichergestellt.
Rekordfund für den ZollFast zwei Tonnen Drogen in Hannover sichergestellt

Die Menge an beschlagnahmten Drogen erreichte laut den Zollfahndern 2025 einen Höchstwert. (Symbolbild)
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Zollfahndung Hannover meldet Rekordfund von fast zwei Tonnen Drogen
Eine Gesamtmenge von beinahe zwei Tonnen Rauschgift wurde im Vorjahr durch das Zollfahndungsamt Hannover im Zuge von Ermittlungen sichergestellt. Diese Information gab die Dienststelle bei der Vorstellung ihrer Jahresstatistik für 2025 bekannt und betonte, dass die Quantität einen Spitzenwert der letzten Dekade darstellt.
Insbesondere der Fund von Cannabis verzeichnete laut den Informationen einen erheblichen Zuwachs. Nachdem im Jahr 2024 noch rund 265 Kilogramm konfisziert worden waren, stieg die Menge im abgelaufenen Jahr 2025 auf 1,5 Tonnen an.
Ermittlungsgebiet umfasst auch Teile von NRW
Der Zuständigkeitsbereich der Hannoveraner Zollfahnder erstreckt sich auch auf Nordrhein-Westfalen. Die Dienststelle ist nicht nur für große Gebiete in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen verantwortlich, sondern ebenso für Bereiche in Ostwestfalen, wo in Bielefeld eine Niederlassung betrieben wird.
Über die Rauschmittel hinaus konfiszierten die Fahnder im Jahr 2025 diverse andere verbotene Güter. Die Sicherstellungen umfassten circa neun Millionen Zigaretten, beinahe zehn Tonnen Rauchtabak sowie fast sieben Tonnen Wasserpfeifentabak. Des Weiteren wurden über 44.000 pyrotechnische Artikel, elf Kilogramm Explosivstoffe und annähernd 40.000 illegale Medikamente in Pillenform eingezogen.
Steuerlicher Schaden im dreistelligen Millionenbereich
Die Ermittlungsarbeit führte nach offiziellen Angaben zur Aufdeckung eines steuerlichen Gesamtschadens in Höhe von circa 670 Millionen Euro. „Die hohen Schadenssummen und die professionelle Vorgehensweise der Tätergruppierungen machen deutlich, welche erheblichen Auswirkungen diese Form der Kriminalität auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft hat“, erläuterte Monika Dennhardt, die Leiterin des Zollfahndungsamtes Hannover. „Umso wichtiger ist eine konsequente Strafverfolgung.“
Vonseiten der Zollfahnder wurde das Vorjahr als ein „arbeitsintensives Ermittlungsjahr“ bezeichnet. Die Behörde in Hannover ist der Generalzolldirektion nachgeordnet und beschäftigt insgesamt etwa 300 Mitarbeiter. Zusätzliche Standorte werden außer in Bielefeld auch in Bremen und Magdeburg unterhalten. (dpa/red)
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