In Brooklyn wurde ein sieben Monate alter Säugling in seinem Kinderwagen erschossen. Der Vorfall ereignete sich am helllichten Tag. Die Polizei ermittelt.
Tod im KinderwagenSieben Monate altes Baby in New York von Querschläger getötet

Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit Bandenkriminalität aus.
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Ein Säugling im Alter von sieben Monaten ist im New Yorker Bezirk Brooklyn durch einen Querschläger ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, wurde das Kind Berichten zufolge am Dienstagnachmittag (Ortszeit) auf offener Straße in seinem Kinderwagen getroffen und erlag später in einer Klinik seinen Verletzungen.
„Ein Leben, das gerade erst begonnen hatte, wurde in einem Augenblick ausgelöscht“, äußerte sich New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani laut dpa im Rahmen einer Pressekonferenz. Die Ermittlungsbehörden vermuten einen Bezug zur Bandenkriminalität. Es habe sich um ein zufälliges Opfer gehandelt, erläuterte die New Yorker Polizeichefin Jessica Tisch. Sie bezeichnete den Vorfall als eine „entsetzlichen, sinnlosen Tragödie“.
Ermittlungen nach tödlichen Schüssen in Brooklyn
Dem Polizeibericht zufolge fuhren zwei Personen auf einem Motorroller an eine Kreuzung im belebten Stadtteil Williamsburg, woraufhin der Mitfahrer mindestens zwei Schüsse abfeuerte. Auf dem Gehweg befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Erwachsene und auch Kinder mit zwei Kinderwagen. Getroffen wurde der sieben Monate alte Säugling in seinem Wagen; andere Personen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Einige Blocks entfernt kollidierte der Motorroller mit einem Pkw, wie die Polizeichefin darlegte. Beide Männer kamen zu Fall, einer von ihnen wurde verletzt und befindet sich mittlerweile unter polizeilicher Aufsicht. Ob es sich bei dieser Person um den Schützen handelt, ist Gegenstand der laufenden Prüfung. Nach dem zweiten Beteiligten wird gesucht. Die Beamten haben den Roller sichergestellt und analysieren aktuell Videomaterial.
Debatte über Waffengewalt neu entfacht
Der Vorfall hat in New York die Diskussion über Waffengewalt wieder angefacht. „Zu viele Kinder werden nie zu Erwachsenen“, konstatierte der Bürgermeister. „Wir dürfen dies in unserer Stadt nicht als normal hinnehmen.“ Die Tatwaffe konnte bisher nicht gefunden werden. (red)
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