Navi-FauxpasFamilie radelt über einen Damm – am Ende wartet die Polizei

Eine Familie befuhr den Hindenburgdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet. Am Ende wartete die Polizei.
Copyright: Getty Images (Symbolbild)
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Eine Familie befuhr den Hindenburgdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet. Am Ende wartete die Polizei.
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Sylt – Diese Radtour wird eine Familie aus Frankreich wahrscheinlich nicht so schnell vergessen: Am Montag radelte die vierköpfige Familie gemütlich über den Hindenburgdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet.

Der Hindenburgdamm verbindet die Insel Sylt mit dem deutschen Festland.
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Das Problem: Das ist nicht erlaubt. Und so wartete am anderen Ende die Polizei auf die Familie. Eine Zugreisende entdeckte die Radler am Vormittag während der Fahrt – und rief die Polizei.
Die Familie sei nach eigenen Angaben gerade mit dem Wohnmobil auf Europa-Tour. Dabei wollten sie auch einen Abstecher auf die berühmte Insel machen.
Ihr französisches Navigationsgerät wies den Hindenburgdamm aber als Radweg aus. Auch der Zaun, der den Zutritt verhindern sollte, machte die Touristen nicht stutzig. Kurzerhand hievten sie ihre Drahtesel über den Zaun und sausten los.
Als die Polizei sie über die Gefahren aufklärte, zeigten sie sich einsichtig und versprachen auf dem Rückweg den Zug zu nehmen.
Die Bahn musste einen Langsamfahrbefehl für die Züge erteilen. Bei sieben Zugverbindungen kam es deshalb zu Verspätungen.