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Lastkahn erreicht KattegatWal „sehr lebendig“ – Transport von „Timmy“ kommt voran

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Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt Helfer beim Buckelwal in einem gefluteten Lastschiff auf See.

Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt Helfer beim Buckelwal in einem gefluteten Lastschiff auf See. 

Die hinter der privaten Rettungsinitiative stehende Unternehmerin Karin Walter-Mommert erklärte, der Wal singe derzeit „viel vor sich hin“.

Der Transport des vor der Insel Poel geborgenen Buckelwals kommt weiter voran. Am Donnerstag war der von dem Schiff „Fortuna B“ gezogene Lastkahn mit dem Wal im Kattegat zwischen der dänischen Insel Jütland und der schwedischen Westküste unterwegs, wie aus Positionsdiensten zur Schiffsverfolgung hervorging.

Die hinter der privaten Rettungsinitiative stehende Unternehmerin Karin Walter-Mommert sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Wal sei „sehr lebendig“ und „singt im Moment sehr viel vor sich hin“. Von Medien bekam das Tier den Spitznamen „Timmy“ verpasst. Seit Wochen sorgt sein Schicksal für Aufsehen. 

Buckelwal soll „dorthin, wo andere Wale in die Nähe kommen“

Am Dienstag war der Wal vor Poel in den Frachtkahn dirigiert worden, mit dem er aufs offene Meer gebracht werden soll. Nach dem Kattegat soll das Schiff dann weiter nördlich das Skagerrak ansteuern, welches das Kattegat und damit die Ostsee mit der Nordsee verbindet.

Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt den Buckelwal in einem gefluteten Lastschiff auf See.

Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt den Buckelwal in einem gefluteten Lastschiff auf See.

Walter-Mommert strebt nach eigenen Worten an, dass der Lastkahn mit dem Buckelwal weiter Richtung Norwegen und Atlantik gebracht wird – „dorthin, wo andere Wale in die Nähe kommen“.

Buckelwal verirrte sich Anfang März vor deutscher Ostseeküste

Bei der von der Unternehmerin und dem Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz finanzierten Privatinitiative handelt es sich um einen letzten Rettungsversuch für den von Experten schon aufgegebenen Meeressäuger. Viele nicht beteiligte Fachleute lehnen ihn als sinnlos ab.

Der im Atlantik heimische Säuger irrte seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach, zudem verfing er sich in Netzen. Rund vier Wochen lang lag er in einem Seitenarm der Wismarer Bucht auf Grund. (afp)