Vor der Küste Kroatiens ist ein Fahrgastschiff mit einem Segelboot kollidiert. Drei Menschen starben, eine Person wird vermisst.
Schiffsunglück in KroatienDrei Tote bei Kollision auf der Adria – ein Vermisster

Bei dem Katamaran, der mit einem Segelboot zusammenstieß, handelt es sich um ein Linienschiff.
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Unglück auf der Adria: Drei Todesopfer nach Kollision, eine Person vermisst. Ein Fahrgastschiff und ein Segelboot sind vor Kroatien zusammengestoßen. Es gibt mehrere Todesopfer und eine vermisste Person, nach der gesucht wird.
Eine Kollision zwischen einem Fahrgastschiff und einer Segeljacht in der Adria hat drei Todesopfer gefordert. Laut einer Mitteilung von Kroatiens Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur wird nach einer vierten Person noch gesucht. Des Weiteren werden vier Verletzte in einem Krankenhaus versorgt.
Die tschechische Botschaft in Zagreb informierte, dass es sich bei den Verstorbenen und den Verletzten um Staatsangehörige aus Tschechien handelt. Welcher Nationalität die vermisste Person angehört, war vorerst nicht bekannt. Gordan Grlić Radman, der kroatische Außen- und Europaminister, bekundete seine Anteilnahme über einen Post auf der Plattform X.
Segeljacht nach Zusammenstoß gesunken
Der Zusammenstoß fand zwischen den Inseln Brac und Solta statt, in der Nähe der kroatischen Küstenstadt Split. In das Unglück verwickelt waren ein planmäßiges Linienschiff, auf dem sich 118 Fahrgäste und sieben Crewmitglieder befanden, und eine Segeljacht mit einem Kapitän und sieben weiteren Personen an Bord.
Alle acht Personen an Bord der Segeljacht stürzten durch die Wucht der Kollision ins Meer, woraufhin das Boot unterging. Bei dem Linienschiff handelt es sich um einen Katamaran im Besitz eines privaten kroatischen Unternehmens. Die Jacht fuhr unter der Flagge Frankreichs. Was zu dem Unfall führte, ist bisher noch nicht geklärt.
Fährbetrieb zeitweise unterbrochen
Wegen des Unfalls wurde der Fährverkehr auf der Strecke, die Split mit der Insel Vis verbindet, von den Behörden zeitweise gestoppt. Der Betrieb soll planmäßig am Montag ab 16 Uhr wieder anlaufen. (dpa/red)
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