In Winston-Salem eskalierte eine verabredete Konfrontation. Zwei Jugendliche starben, fünf weitere wurden verletzt. Die Polizei ermittelt.
Zwei Jugendliche getötetSchießerei in einem Park in North Carolina eskaliert

Bei einem Schusswechsel in einem Park in North Carolina sind zwei Jugendliche getötet und fünf weitere verletzt worden.
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Im US-Bundesstaat North Carolina kam es in Winston-Salem in einer Parkanlage zu einer Schießerei, bei der zwei junge Menschen ihr Leben verloren und fünf weitere Verletzungen erlitten. Informationen der örtlichen Polizeibehörde, die von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) verbreitet wurden, zufolge eskalierte eine verabredete Konfrontation zwischen Jugendlichen am Montagmorgen (Ortszeit) zu Waffengewalt. Insgesamt wurden sieben Beteiligte durch Schüsse getroffen.
Polizeichef William H. Penn Jr. bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass es sich bei den Getöteten um einen 16- und einen 17-Jährigen handelt. Zusätzlich erlitten fünf weitere junge Personen, die zwischen 14 und 19 Jahre alt sind, Verletzungen, die teilweise als gravierend eingestuft werden. Beim Eintreffen der Polizei flohen mehrere Personen vom Ort des Geschehens. Bislang wurden keine Verdächtigen in Gewahrsam genommen.
Ermittlungen: Mögliche Beteiligung von Verletzten
Nach Angaben der Ermittler gibt es Anzeichen dafür, dass einige der verletzten Personen selbst in die Schießerei verwickelt gewesen sein könnten. Der Tatort befindet sich in einer Parkanlage, die an mehrere Schulen angrenzt. Die Polizei betonte jedoch, dass die Schussabgabe ausschließlich auf dem Parkareal stattfand und die benachbarten Bildungseinrichtungen nicht unmittelbar gefährdet waren.
„Das hätte nicht passieren müssen - es ist sinnlos“, äußerte Penn. Er sei „frustriert, wütend und traurig“. Penn richtete einen Appell an die Eltern und die örtliche Gemeinschaft. Er hob hervor, dass derartige Konflikte in den Vereinigten Staaten immer häufiger mit Waffengewalt eskalieren.
Bereits 98. „Mass Shooting“ in diesem Jahr
„Diese Kämpfe sind nicht mehr das, was sie einmal waren“, erklärte der Polizeichef. Nach seinen Worten markiert dieser Vorfall bereits das 98. sogenannte „Mass Shooting“ in den Vereinigten Staaten im laufenden Jahr. Es sei ein stärkeres Engagement der gesamten Gesellschaft erforderlich, um derartigen Taten vorzubeugen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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