Neuer PodcastWahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle bei „True Crime Köln“

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crime Jupp Elze

Jupp Elze bei seinem letzten Kampf.

Köln – Es gibt einen Neuzugang in der Podcast-Familie des „Kölner Stadt-Anzeiger“: Bei „True Crime Köln“ geht es ab November um wahre Verbrechen, spannende Geschichten und spektakuläre Fälle aus Köln und der Umgebung.

Wir begeben uns in die Niederungen menschlicher Abgründe, ohne dabei die Opfer zu vergessen, berichten von aufsehenerregenden Kriminalfällen und tauchen ein in dunkle Kapitel der Kölner Stadtgeschichte. Helmut Frangenberg spricht im Studio mit Beteiligten, Reportern, Zeuginnen, Buch-Autoren und Expertinnen über Mord, Totschlag, Betrug und Täuschung. 

Der Mord in der Salatbar

Zum Start begibt sich „True Crime Köln“ auf Spurensuche rund um den „Mord in der Salatbar“, der die Polizei acht lange Jahre beschäftigte. Die Ermittler tappten lange im Dunklen; aus der Ermordung einer 24-Jährigen in der Innenstadt drohte ein sogenannter „Cold Case“ zu werden, bis schließlich der Zufall bei der Aufklärung half. Der Fall ist in mehrfacher Hinsicht ein besonderer – sowohl für den Polizeireporter Tim Stinauer, der ihn vom Auffinden der Leiche bis zur Verurteilung des Täters verfolgte, wie auch für die Polizisten, die den Angehörigen des Opfers jahrelang nicht die Frage nach den Umständen für den Tod der jungen Frau beantworten konnten.

Wer ist schuld am Tod des Boxers Jupp Elze?

Der zweite Fall bei „True Crime.Köln“ ist tatsächlich ein mehr oder weniger ungelöster Fall geblieben: Im Juni 1968 bricht der Profiboxer Jupp Elze im Ring zusammen und wacht nie wieder auf. Der talentierte Sportler, dem viele eine große Zukunft vorausgesagt hatten, geht als erster Doping-Toter der Bundesrepublik in die Geschichte ein. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen fahrlässiger Tötung – unter anderem gegen die damaligen Präsidenten von Fortuna Köln, Jean Löring. Zu Gast im Studio ist Buch-Autor Bernd Imgrund („Köln kriminell“), der sich mit dem tragischen Tod des Boxers beschäftigt hat. Und: Erstmals spricht der Sohn von Jupp Elze öffentlich über seinen Vater, den er nie richtig kennenlernen konnte. Als der Boxer starb, war Andreas Elze ein Jahr alt.  

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