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Kölner Impfarzt„Die Menschen haben die Nase voll von Corona“

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Jürgen Zastrow sieht Köln in der Corona-Herbstwelle.

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln steigt schnell an: Während sie am Mittwoch noch bei 338 lag, gab das Robert-Koch-Institut die Inzidenz am Donnerstag mit 388,6 an. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 310,4. Der Kölner Impfarzt Jürgen Zastrow sieht Köln in einer „neuen Corona-Welle“ angekommen, „wobei ich den Schwerpunkt auf neu legen möchte, denn durch das mutierte Virus gibt es eine neue Situation“. Das sagt er im Podcast „Talk mit K“ (den Sie hier oben im Player oder auf allen gängigen Podcast-Plattformen hören können.)

„Die Menschen haben die Nase voll von Corona. Und auch die Politik traut sich nicht mehr, die Menschen mit schlechten Corona-Nachrichten zu langweilen“, sagt er im Gespräch mit Sarah Brasack ebenfalls.

Das sehe er auch an der Zahl der Impfungen, die deutlich zurückgingen – trotz der neuen, an Omikron-Varianten angepassten Impfstoffen. „Früher hätten wir gedacht: neuer Impfstoff, super.“ In der Realität sei es derzeit so, dass die Ärzte in Köln Probleme hätten, überhaupt sieben bis zehn Menschen zu einem Termin innerhalb von fünf Stunden zusammenzubringen, um eine Ampulle zu verimpfen. „Die, die vor anderthalb Jahren mit allen möglichen Tricks und teils auch unlauteren Mitteln versucht haben, als Erste an Impfstoff zu kommen, sagen heute: Ach, so schlimm ist das doch nicht mit Corona.“


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