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Social-Media-Verbot kommtGroßbritannien plant Sperre für U16 – Debatte auch in Deutschland

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Verbot von Social Media

Social Media soll für Kinder und Teenager unter 16 in Großbritannien verboten werden. (Symbolbild)

Großbritannien will Social Media für unter 16-Jährige verbieten. Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.

In Großbritannien soll der Gebrauch von sozialen Netzwerken für Personen unter 16 Jahren untersagt werden. Diese Absicht verkündete Premierminister Keir Starmer im Rahmen eines Pressetermins in London. „Soziale Medien machen Kinder unglücklich“, führte der Regierungschef aus.

Der Entschluss sei nicht einfach gewesen, weil soziale Netzwerke für Heranwachsende auch positive Aspekte böten. Ein komplettes Verbot stelle angesichts der Gefahren und nachteiligen Folgen aber die korrekte Maßnahme dar. „Heute ist ein großer Tag für unser Land“, äußerte Starmer.

Orientierung an australischem Modell

Das Vereinigte Königreich orientiert sich mit dieser Maßnahme am Vorgehen Australiens. Dort war bereits im Dezember 2025 als weltweit erstem Staat eine allgemeine Sperre für soziale Medien für unter 16-Jährige in Kraft getreten. Zunehmend mehr Staaten in Europa ziehen in Betracht, diesem Weg zu folgen.

Starmer stellte überdies „weltweit führende“ Regelungen für die Bereiche Gaming- und Live-Streaming-Plattformen in Aussicht. Fremden Erwachsenen soll es demzufolge künftig verwehrt sein, mittels der Chatfunktion mit Kindern in Verbindung zu treten.

Diskussion über Effektivität und die Situation in Deutschland

Kritiker einer solchen Sperre geben zu bedenken, dass Jugendliche diese mühelos umgehen könnten. So sei es in Australien vielen jungen Menschen trotz der Regelung gelungen, die Plattformen weiterhin zu verwenden, indem sie beispielsweise VPN-Dienste nutzten oder Profile mit einem falschen Geburtsdatum einrichteten.

In zahlreichen europäischen Nationen wird gegenwärtig über Restriktionen für Minderjährige auf Social-Media-Plattformen debattiert. Eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten, zu denen Frankreich, Spanien, Griechenland, Norwegen und Österreich zählen, haben bereits ihre Absicht bekundet, ein Social-Media-Verbot für Minderjährige gesetzlich zu fixieren. Das erhöht den Handlungsdruck auf die Europäische Union, da allein die EU-Kommission den großen Anbietern verbindliche Regelungen auferlegen kann.

Auch in Deutschland wird eine solche Untersagung erörtert, was ebenso Auswirkungen auf Familien in Köln und der Umgebung haben könnte. Eine Kommission aus Experten entwickelt momentan Vorschläge für konkrete Schritte. Laut Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) ist die Vorstellung der Ergebnisse für Ende Juni geplant. Die Empfehlungen werden sich an Schulen, Erziehungsberechtigte, Kitas sowie Mediziner wenden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.