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Mysteriöse TodesserieTrump rätselt über elf tote und vermisste Forscher

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US-Präsident Donald Trump spricht am 18. April 2026 in Washington, D.C., im Oval Office, nachdem er eine Durchführungsverordnung unterzeichnet hat.

US-Präsident Donald Trump spricht am 18. April 2026 in Washington, D.C., im Oval Office, nachdem er eine Durchführungsverordnung unterzeichnet hat.

In den Vereinigten Staaten verursacht eine Reihe von Todesfällen und verschwundenen Personen im Kreise von Forschern für Besorgnis. 

Eine unerklärliche Abfolge von Todesfällen und das Verschwinden von Akademikern versetzt die USA in Sorge. Betroffen sind laut „CBS News“ insgesamt elf Wissenschaftler, von denen ein Großteil berufliche Kontakte zum Militär, zu kerntechnischen Anlagen oder der Nasa pflegte. Manche von ihnen befassten sich sogar mit Forschungsfeldern, die als UFO-Mysterien eingestuft werden.

Donald Trump äußert sich: Lage „ungewöhnlich“

US-Präsident Donald Trump hat verlauten lassen, dass die Geschehnisse aufgeklärt werden sollen. Man habe ihn über diese potenziellen „X-Files“ in Kenntnis gesetzt, und er bezeichnete die Lage als „ungewöhnlich“. Ein Beispiel ist der Vorfall um Amy Eskridge, 34, welche im Juni 2022 ums Leben kam. Laut offiziellen Angaben wurde ihr Ableben als Selbstmord durch einen Schuss in den Kopf gewertet.

Die Wissenschaftlerin, die im Bereich der Anti-Schwerkraft-Technologie forschte, sprach im Vorfeld über Versuche, sie einzuschüchtern, und gab die Warnung aus: „Mein Leben ist in Gefahr!“. Der Publizist Michael Shellenberger brachte die Vermutung vor, dass ein Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche für ihren Tod verantwortlich sei.

Rätselhafte Vermisstenfälle werfen Fragen auf

Auch die anderen Fälle werfen Fragen auf: Der Fusionsenergieforscher Nuno Loureiro vom Massachusetts Institute of Technology, 47 Jahre alt, wurde im Jahr 2025 in seinem Apartment bei Boston erschossen aufgefunden. Carl Grillmair, 67, der bei der Nasa für die Beobachtung von Asteroiden zuständig war, verstarb bei einem Einbruch. Sein Mitarbeiter Frank Maiwald, 61, verstarb 2024 unter nicht geklärten Umständen; er hatte zuvor an Methoden zur Entdeckung von Leben im All gearbeitet.

Michael David Hicks, 59, ein Beteiligter am DART-Projekt zur Asteroidenabwehr, starb 2023, wobei keine Obduktion stattfand. Ebenso wurde der Krebsforscher Jason Thomas, der für Novartis tätig war, erst als vermisst deklariert, bevor man ihn leblos in einem See in Massachusetts fand.

Das Verschwinden von William Neil McCasland, einem General im Ruhestand, zieht besondere Beachtung auf sich. Seit Februar 2026 fehlt von dem 68-Jährigen nach einer Wanderung in New Mexico jede Spur. Er war früher der Leiter des Air Force Research Laboratory. Man bezeichnete ihn als „Hüter von Ufo-Geheimnissen“.

Zu den weiteren verschwundenen Personen zählen die 60-jährige Monica Reza, der Nuklearforscher Steven Garcia sowie Melissa Casias und Anthony Chavez. Die beiden letztgenannten waren am Los Alamos National Laboratory beschäftigt, dem Ort, an dem die erste Atombombe der USA konstruiert wurde.

Bisher ist nicht bekannt, wer die von Trump in Aussicht gestellten Ermittlungen führen soll.  (jag)