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Trump über KI-Firma„Wir verstehen uns mit ihnen“ nach Streit um Waffen-KI

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Anthropic

Anthropic gilt mit seiner KI-Software Claude als schärfster Rivale des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. (Archivbild)

US-Präsident Trump sendet nach einem Streit um KI-Waffen versöhnliche Signale an die Firma Anthropic. Was steckt dahinter?

Köln – Nach einer Auseinandersetzung um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Waffentechnologie signalisiert US-Präsident Trump nun eine Entspannung im Verhältnis zur Firma Anthropic. Was sind die Hintergründe?

Für das KI-Unternehmen Anthropic bestehen nach einer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit dem Pentagon anscheinend wieder Aussichten auf eine bessere Beziehung zur amerikanischen Regierung. „Wir verstehen uns mit ihnen“, äußerte Präsident Donald Trump während eines Interviews mit dem Wirtschaftssender CNBC. Er bestätigte in diesem Zusammenhang, dass Repräsentanten von Anthropic kürzlich für Unterredungen im Weißen Haus zu Gast waren.

Zuvor war die Firma eine Konfrontation mit der US-Regierung eingegangen. Wie die dpa meldet, beharrte Anthropic trotz erheblichem Druck darauf, dass die eigenen KI-Modelle keinesfalls für autonome Waffensysteme oder zur Massenüberwachung in den Vereinigten Staaten zum Einsatz kommen dürfen.

Pentagon sah in Anthropic ein Risiko

Das Pentagon stufte Anthropic infolgedessen als ein Sicherheitsrisiko für die Lieferkette ein. Trump reagierte mit einer Anweisung an amerikanische Behörden, sämtliche Geschäftsbeziehungen zu dem Technologieunternehmen zu beenden. Anthropic reichte gegen diesen Erlass eine Klage ein.

Neues KI-Modell als mögliche Cyberwaffe

Allerdings hat Anthropic unlängst demonstriert, welch hohe Bedeutung die firmeneigene Technologie für die US-Regierung haben könnte. Ein neu entwickeltes Modell namens Claude Mythos Preview ist fähig, teilweise seit Jahrzehnten verborgene Sicherheitslücken in unterschiedlicher Software aufzuspüren.

In den Händen Unbefugter könnte es sich somit zu einer bedrohlichen Cyberwaffe entwickeln. Zugleich würde es der amerikanischen Regierung einen strategischen Vorteil bieten, um die Sicherheit eigener Programme zu erhöhen und mögliche Schwachstellen für Spionageaktivitäten im Ausland zu nutzen. Nach aktuellen Informationen plant Anthropic nicht, Mythos Preview der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.