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Steuer auf süße GetränkeFinanzminister Klingbeil ist offen für eine neue Abgabe

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Lars Klingbeil

Verbraucherschützer und Medizinexperten setzen sich für eine Steuer auf Limos und Co. ein. (Archivbild)

Die Bundesregierung erwägt eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke. Finanzminister Klingbeil ist für den Vorschlag offen.

Um eine gesündere Ernährungsweise in der Bevölkerung zu fördern, wird in der Bundesregierung die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke erwogen. Laut einer Sprecherin in Berlin ist Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) für diesen Vorschlag aufgeschlossen. Die Regierung entwickelt demnach ein umfassendes Reformbündel, das eine solche Steuer auf Zucker beinhalten könnte. Zunächst müssten allerdings die weiteren Gespräche erwartet werden.

Vor dem Hintergrund geplanter Einsparungen im Gesundheitswesen drängen Konsumentenvertreter und medizinische Fachleute auf eine Besteuerung von Süßgetränken. Die Verbraucherorganisation Foodwatch forderte Klingbeil auf, einen spezifischen Gesetzesentwurf zu präsentieren. Prinzipielle Zustimmung für eine solche Regelung hat laut Berichten auch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) signalisiert.

In der Koalition laufen derzeit noch Verhandlungen über ein Sparpaket zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherungen, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Die Regierung hat die Absicht, dieses Paket in der laufenden Woche zu initiieren. „Wir sind optimistisch, dass das wie angekündigt am Mittwoch im Kabinett ist“, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

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