Der vierte Monat des Jahres ist für Gartenfreunde entscheidend. Mit den richtigen Maßnahmen werden Boden, Beete und Rasen ideal auf die kommende Vegetationsperiode vorbereitet.
Gartenarbeit im AprilDie wichtigsten Aufgaben für Rasen, Beet und Boden

Frühlingserwachen: Was gibt es im April im Garten zu tun?
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Für viele Gartenbesitzer beginnt im April die eigentliche Saison. Laut dpa ist nun der ideale Zeitpunkt, das Erdreich zu konditionieren, die Pflanzflächen für neues Saatgut herzurichten und die Grünfläche für das kommende Jahr vorzubereiten. Wer jetzt mit den notwendigen Tätigkeiten startet, schafft die Grundlage für eine ertragreiche Ernte und kräftiges Pflanzenwachstum.
Nach der kalten Jahreszeit ist das Erdreich häufig komprimiert. Die DIY Academy empfiehlt, auf ein Umgraben zu verzichten und stattdessen den Boden behutsam mit einem Rechen oder einer Grabgabel aufzulockern. Durch diese Vorgehensweise wird die gewachsene Struktur des Bodens geschont. Ein aufgelockertes Erdreich begünstigt nicht nur die Bildung stabiler Wurzeln und vitales Wachstum, sondern vereinfacht auch die nachfolgende Pflege.
Mulchen für Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung
Eine wesentliche Maßnahme für einen gesunden Boden im Frühling ist das Mulchen. Eine solche Schicht bewahrt die Feuchtigkeit im Erdreich, hemmt das Wachstum von Unkraut und führt dem Boden wichtige Nährstoffe zu. Als Abdeckmaterial eignet sich beispielsweise eine Lage aus organischen Stoffen wie Laub, Grasschnitt oder Rindenmulch. Es ist jedoch darauf zu achten, das Material nicht unmittelbar an Pflanzenstämmen oder im Wurzelbereich anzuhäufen, um Fäulnis und die Entstehung von Krankheiten zu unterbinden.
Beim Säen und Pflanzen gilt es zu differenzieren: Frostempfindliche Gewächse, darunter Tomaten, Paprika und Chili, können nun im Haus auf der Fensterbank vorgezogen werden. Wärmebedürftige Arten wie Zucchini und Bohnen sollten laut Nabu Berlin ebenfalls noch nicht ins Freiland. Das Auspflanzen dieser Sorten sollte erst erfolgen, nachdem die Gefahr von Nachtfrösten nicht mehr besteht.
Widerstandsfähige Sorten direkt ins Freiland säen
Widerstandsfähigere Gemüsearten wie Radieschen und Spinat dürfen hingegen schon direkt in die Beete. Ebenso können Steckzwiebeln nun in den Boden gesteckt werden, vorausgesetzt, dieser ist frostfrei und ausreichend trocken. Davor muss das Gemüsebeet vorbereitet werden: Unerwünschte Pflanzen werden entfernt, die Erde wird aufgelockert und Kompost als organischer Dünger untergearbeitet.
Wenn die Grünfläche wieder zu wachsen beginnt, ist der erste Rasenschnitt des Jahres fällig. Die Zeitschrift „Ökotest“ rät dazu, die Grashalme nicht übermäßig zu kürzen; eine Höhe von drei bis vier Zentimetern gilt als ideal. Falls notwendig, kann die Rasenfläche im April zusätzlich vertikutiert werden, um sie von Moos und Verfilzungen zu befreien.
Lücken in der Grasnarbe schließen
Lückenhafte Bereiche im Rasen können gut nachgesät werden, sobald die Fläche wieder regelmäßig einen Schnitt erhält. Es ist zu beachten, dass die Saat erst ab einer Bodentemperatur von circa zehn Grad aufgeht. Mit einer Düngung sollte man abwarten, bis das Wachstum der frischen Halme deutlich zu sehen ist. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.