Studie der Uni TübingenCorona-Schutzmasken schränken Leistungsfähigkeit nicht ein

Ein Aufkleber weist auf die Maskenpflicht hin (Symbolfoto)
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Köln/Tübingen – Die Atmung fällt beim Tragen einer Corona-Schutzmaske etwas schwerer, führt aber nicht zu einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Universität Tübingen. „Selbst bei anstrengender körperlicher Aktivität hat die Maske keine Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit“, stellten die Verfasser der Studie fest.
Bei der Studie mussten 39 Probandinnen und Probanden mit unterschiedlichen Fitnessgraden Fahrrad fahren – dabei untersuchten die Forscher die körperlichen Auswirkungen abhängig davon, ob die Teilnehmer ohne Maske, mit Stoffmaske, mit medizinischer Maske oder mit FFP2-Maske mit Ventil radelten.
„Etwas höhere Atemanstrengung“ mit Masken erforderlich
Im Rahmen der Studie wurden die Atemfrequenz sowie der Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut kontrolliert. Die körperlichen Parameter hätten sich dabei, egal welche Maske im Einsatz war, nicht verändert, teilten die Forscher mit. Eine „etwas höhere Atemanstrengung“ sei beim Tragen von Masken den Forschern zufolge aber durchaus erforderlich.
Die Verfasser verweisen jedoch auch auf limitierende Faktoren für die Studie. So könnten zu möglichen Langzeitauswirkungen keine Aussagen gemacht werden, da die Probandinnen und Probanden mit den verschiedenen Masken jeweils lediglich 30 Minuten auf dem Fahrradergometer verbrachten. Auch „psychologische Aspekte des Tragens der Gesichtsmaske“ seien in der Studie nicht untersucht worden. (das)
