Trockene Sommer machen Gärtnern zu schaffen. Mit diesen Tipps überstehen Ihre Gemüsepflanzen die nächste Hitzewelle.
Hitze im GemüsebeetMit diesen Tipps schützen Sie Ihre Pflanzen vor Trockenheit

Robust bei Hitze: Tomaten kommen mit warmen und trockenen Bedingungen meist gut zurecht. (Symbolbild)
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Zunehmend heiße und trockene Sommer sind für Gärtner im Raum Köln eine große Herausforderung. Um Ernteausfälle zu vermeiden, ist die richtige Vorgehensweise entscheidend. Der Industrieverband Agrar (IVA) rät, Pflanzen durch geeignete Sortenwahl, eine durchdachte Wasserversorgung und gepflegtes Erdreich wirksam zu fördern.
Wasser sparen im Garten: Die besten Methoden gegen Verdunstung
Robuste Gemüsearten wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Kartoffeln, Zwiebeln oder Möhren gedeihen an sonnigen oder warmen Standorten in der Regel besser. Auch sensiblere Arten wie Gurken, Kohlrabi oder Radieschen können dort mit Erfolg kultiviert werden, sofern ihre Wasserzufuhr gesichert ist. Für die Ernte von Blattgemüse in der warmen Jahreszeit eignen sich Mangold oder Pflücksalate besonders gut, da sie auch bei Hitze gut wachsen.

Laut IVA hat ein Defizit an Wasser negative Folgen für die Entwicklung und die spätere Ernte. (Symbolbild)
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Insbesondere nach der Pflanzung und in der Entwicklungsphase benötigen junge Gewächse ausreichend Wasser. Laut IVA hat ein Defizit an Wasser negative Folgen für die Entwicklung und die spätere Ernte. Durch einige Vorgehensweisen kann Wasser im Garten sparsam und wirkungsvoll genutzt werden. So wird die Verdunstung verringert und die Feuchtigkeit bleibt länger im Erdreich erhalten.
Durchdringend bewässern: Der Schlüssel für tiefere Wurzeln und gesunde Pflanzen
Hierzu zählt das Gießen am Morgen, wobei eine durchdringende Bewässerung selteneren, oberflächlichen Wassergaben vorzuziehen ist. Ebenso förderlich ist die Anlage kleiner Vertiefungen zur gezielten Wasserzufuhr am Wurzelballen. Des Weiteren helfen Tropfsysteme und das Auffangen von Niederschlag in Regentonnen oder Zisternen.
Gemüse im Hochbeet schützen: Der clevere Trick gegen schnellen Wasserverlust

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) gärtnert in einem Hochbeet in den Prinzessinnengärten in Neukölln. (Symbolbild)
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Beim Anbau von Gemüse in Hochbeeten, Balkonkästen oder Töpfen muss besonders auf den Feuchtigkeitsgehalt geachtet werden. Das Substrat in Behältern heizt sich im Vergleich zum Gartenboden schneller auf, was zu einem beschleunigten Wasserverlust führt. Bei anhaltender Hitze und Dürre muss die Bodenfeuchte deshalb regelmäßig überprüft und die Gießfrequenz gegebenenfalls erhöht werden. Ein Hinweis: In hellfarbigen Behältern verläuft die Erwärmung des Erdreichs langsamer.
Bodenpflege bei Trockenheit: So bleibt Ihr Garten saftig grün

Kapuzinerkresse und Zucchini wachsen in einem selbstgebauten Hochbeet. (Symbolbild)
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Nicht nur die korrekte Wasserzufuhr, sondern auch eine sorgfältige Bodenpflege wirkt Trockenstress entgegen. Ein vitales, aufgelockertes Erdreich kann Wasser besser aufnehmen und speichern. Besonders empfehlenswert ist das Abdecken mit einer Mulchschicht aus Rasenschnitt, Stroh oder anderem Pflanzenmaterial und die Anreicherung mit Kompost. Darüber hinaus ist es ratsam, die oberste Erdschicht in regelmäßigen Abständen zu lockern und eine an den Bedarf angepasste Düngung vorzunehmen.
Die Gemüsekulturen ziehen nicht ausschließlich in Dürrezeiten einen Nutzen aus diesen Vorgehensweisen. Wenn auf ausgedehnte Hitzeperioden starke Niederschläge folgen, stellt eine durchlässige Bodenbeschaffenheit sicher, dass Niederschlagswasser besser eindringen kann und nicht an der Oberfläche abfließt. (dpa/red)
