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Pomodoro-MethodeWie Sie mit einem einfachen Trick Ihre Effizienz erhöhen

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Eine Person stellt eine Küchenuhr

Eine Küchenuhr dient bei der Pomodoro-Technik als Taktgeber: So befasst man sich zum Beispiel für 25 Minuten mit einer Aufgabe, danach gibt es eine Pause.

Personen, die unerwünschte Tätigkeiten regelmäßig aufschieben, können eine unkomplizierte Zeitmanagement-Technik nutzen. Hier die Anleitung.

Ein simples Vorgehen wirkt dem Aufschieben entgegen und fördert die Konzentration während der Arbeitszeit.

Ein bekanntes Phänomen: Abgabefristen nahen, während ungeliebte Pflichten aufgeschoben werden. Mit der wachsenden Liste an Aufgaben steigt die Schwierigkeit, überhaupt zu beginnen. Eine Arbeitsweise wie die Pomodoro-Methode kann hierbei Unterstützung bieten.

Die Bezeichnung „Pomodoro“, italienisch für Tomate, ist auf den Urheber der Technik, Francesco Cirillo, zurückzuführen. Er nutzte einen Küchenwecker in Tomatenform, um seine Tätigkeiten in feste Zeitabschnitte zu gliedern. Wie die Vorgehensweise funktioniert, erläutert laut der Nachrichtenagentur dpa das Weiterbildungszentrum der Technischen Universität Dresden in einigen wenigen Schritten.

Das Vorgehen in vier Phasen erläutert

Zunächst sollte man sein Vorhaben in kleinere Teilaufgaben zerlegen und eine nach Priorität sortierte Aufgabenliste anfertigen. Es ist ratsam, den benötigten Zeitaufwand für die jeweiligen Punkte abzuschätzen.

Anschließend wählt man eine Tätigkeit aus und stellt einen Zeitmesser auf 25 Minuten. In diesem Zeitraum wird konzentriert und ohne Störungen an der Aufgabe gearbeitet. Gedanken, die dabei ablenken, können für eine spätere Bearbeitung kurz notiert werden.

Wenn der Timer nach Ablauf der Zeit ein Signal gibt, kennzeichnet man den Punkt des Arbeitsstopps und legt eine kurze Unterbrechung ein, die zwischen drei und fünf Minuten dauert. Diese Phase dient der Entspannung, etwa durch ein wenig Bewegung.

Daraufhin beginnt die nächste Arbeitseinheit von 25 Minuten. Nach Abschluss von vier solchen Intervallen, was einer Arbeitsdauer von rund zwei Stunden entspricht, sollte eine längere Unterbrechung von 15 bis 30 Minuten stattfinden.

Erreichbare Tagesziele definieren

Als realistisch gilt es, pro Tag mit ungefähr acht bis zu einem Maximum von zwölf Pomodoro-Intervallen zu planen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.