Die Renteninformation kommt wieder per Post. Wir erklären, was die Zahlen bedeuten und warum Sie den Brief prüfen sollten.
Wichtige Post zur RenteWas in der jährlichen Renteninformation der DRV steht

Der Rentenbescheid zeigt zum Beispiel auf, wie sich der hochgerechnete Rentenanspruch im Zuge der jährlichen Rentenanpassung entwickeln könnte.
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Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) versendet in der jetzigen Periode wieder Briefe an eine Vielzahl von Versicherten. Jährlich wird die sogenannte Renteninformation an alle Personen zugestellt, die das 27. Lebensjahr vollendet haben und auf mindestens fünf Beitragsjahre zurückblicken. Dieses Dokument soll eine Übersicht verschaffen, mit welcher Höhe der zukünftigen Altersrente basierend auf den bisherigen Einzahlungen gerechnet werden kann.
Die Zustellung an die jüngeren Jahrgänge von Versicherten hat bereits Ende Februar begonnen. Laut Angaben der DRV kann es bei den älteren Jahrgängen bis zum dritten Quartal andauern, ehe das Schreiben im Briefkasten ankommt.
Zentrale Angaben in der Renteninformation
Das Dokument beinhaltet mehrere wesentliche Auskünfte bezüglich Ihrer zukünftigen Altersbezüge. Ihr persönliches Datum für den Eintritt in die Regelaltersrente ist direkt im ersten Abschnitt fett markiert zu finden. Am rechten Briefrand sind zusätzliche bedeutende Kennzahlen gelistet. Hierzu zählt der momentane Anspruch auf Rente bei vollständiger Erwerbsminderung, falls Sie aus gesundheitlichen Ursachen nicht mehr arbeitsfähig sein sollten. Darunter ist der derzeitige Stand Ihrer bisher angesammelten Rentenansprüche aufgeführt, unter der Annahme, dass keine zusätzlichen Zahlungen mehr erfolgen.
Der Wert, der die meiste Beachtung findet, ist der prognostizierte Rentenanspruch. Dieser gibt Auskunft darüber, wie hoch Ihre Rente voraussichtlich sein wird, sofern Sie bis zum Eintritt in den Ruhestand weiterhin Beiträge in der Höhe des Durchschnitts der letzten fünf Kalenderjahre leisten. Darüber hinaus verdeutlicht die Renteninformation, wie sich dieser prognostizierte Anspruch durch die jährlichen Rentenanpassungen verändern könnte. Zu diesem Zweck werden Modellrechnungen mit einer unterstellten jährlichen Steigerung von einem oder alternativ zwei Prozent aufgeführt.
Wichtigkeit der Prüfung und Archivierung des Schreibens
Es wird von der Deutschen Rentenversicherung angeraten, das Schriftstück gewissenhaft zu kontrollieren. Zum Beispiel sollte die Renteninformation für das Jahr 2026 die erfassten Daten bis zum Stichtag 31. Dezember 2025 beinhalten. Sollte dies nicht zutreffen, empfiehlt sich eine Rückfrage bei Ihrem Arbeitgeber. Möglicherweise hat dieser noch keine turnusgemäße Jahresmeldung an die Rentenversicherung übermittelt.
Sofern alle Daten korrekt sind, sollten Sie das Dokument sicher aufbewahren oder digital sichern und es nicht achtlos wegwerfen. Auf diese Weise kann die Entwicklung des eigenen Rentenanspruchs über die Zeit gut verfolgt werden, indem die neuesten Informationen mit denen der Vorjahre abgeglichen werden. (dpa/red)
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