Die richtige Ausrichtung der Fenster kann Heizkosten senken. Experten erklären, wie die Sonne beim Energiesparen hilft.
Sonne als Heizung nutzenSo sparen Sie mit der richtigen Fensterausrichtung Energie

Frühzeitig planen für Effizienz: Eine durchdachte Raum- und Fensteranordnung sollte bereits in der Bauplanung mit einer Energieberatung abgestimmt werden.
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Fensterausrichtung: Wie die Sonne beim Energiesparen hilft. Die Position der Fenster beeinflusst nicht nur die Helligkeit im Haus, sondern kann auch die Heizkosten senken. Experten der Verbraucherzentrale geben Ratschläge für die optimale Planung.
Die Himmelsrichtung, zu der Fenster ausgerichtet sind, prägt das Wohnambiente und das persönliche Wohlbefinden in einem Gebäude. Darüber hinaus kann durch eine durchdachte Ausrichtung von Haus und Fenstern auch Energie eingespart werden. Auf diesen Aspekt macht die Verbraucherzentrale Sachsen aufmerksam.
Bei der Errichtung neuer Gebäude empfiehlt es sich, die primären Fensterfronten nach Süden zu orientieren. Auf diese Weise lässt sich Sonnenenergie passiv für das Haus nutzen. Im Winter gelangt die tief stehende Sonne weit in die Räume und spendet somit unentgeltliche Wärme während der Heizsaison, wenn der Bedarf am größten ist.
Wohin mit den Wohnräumen?
Laut den Experten aus Sachsen können derartige solare Zugewinne eine moderne Gebäudetechnik nicht vollständig ersetzen. Wie die dpa berichtet, lässt sich der Heizaufwand in den Übergangsmonaten dadurch jedoch merklich verringern. Insbesondere bei Anlagen wie Wärmepumpen, die mit geringen Vorlauftemperaturen arbeiten, haben zusätzliche Wärmeeinträge durch Sonneneinstrahlung einen vorteilhaften Effekt.
Bauherren sollten bei neuen Projekten von Beginn an eine zweckmäßige Raumverteilung berücksichtigen. Die Verbraucherschützer raten, dass Wohn- und Kinderzimmer von einer Orientierung nach Süden profitieren. Bereiche mit geringer Aufenthaltsdauer, beispielsweise Korridore, Lagerräume und Treppenaufgänge, sind hingegen auf der Nordseite des Gebäudes sinnvoller untergebracht.
Große Glasflächen mit Bedacht nutzen
Ungeachtet der positiven Aspekte ist bei der Planung von großen Fensterfronten Vorsicht geboten. Fehlender Sonnenschutz kann in den Sommermonaten rasch zu einer Überhitzung der Innenräume führen. Laut den Verbraucherschützern geht in kalten Nächten im Winter über Fenster mit unzureichender Verglasung mehr Wärme verloren, als am Tag durch die Sonne aufgenommen wurde.
Um diesen Effekten entgegenzuwirken, eignen sich für die warme Jahreszeit außen angebrachte Beschattungsvorrichtungen. Ein adäquater Dachüberstand spielt ebenfalls eine Rolle – er kann die hoch stehende Sommersonne abhalten, ohne die solaren Zugewinne im Winter zu schmälern. Des Weiteren wird die Verwendung von Fenstern mit Dreifachverglasung empfohlen, um die Wärmeverluste während der Winternächte zu reduzieren. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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