Auf der Autobahn ist es in den frühen Morgenstunden zu mehreren schweren Unfällen gekommen.
Aufgrund von GlätteDrei Tote und elf Verletzte bei Unfallserie auf der A44 in NRW

Feuerwehr und Polizei stehen auf der Fahrbahn nach einer durch Glätte ausgelösten Unfallserie mit mehreren Toten und vielen Verletzten auf der A44.
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Bei einer Unfallserie aufgrund von Glätte auf der Autobahn 44 bei Paderborn sind am frühen Morgen drei Menschen ums Leben gekommen und mindestens elf verletzt worden. Das sagte eine Sprecherin der Polizei Bielefeld.
Inssgesamt ereigneten sich in beiden Fahrtrichtungen der A44 in Höhe Paderborn, Marsberg und Lichtenau 18 Unfälle. Alle waren den Erkenntnissen der Polizei auf die Wetterbedingungen zurückzuführen.
Sattelschlepper nach Lkw-Unfall in Vollbrand – Jede Hilfe für Fahrer zu spät
Gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Freitag waren mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen. Kurz darauf trafen die ersten Streifenwagenbesatzungen auf einen brennenden Lkw, berichtet ein Pressesprecher der Polizei. Der 3,5-Tonner war den Ermittlungen zufolge mit einem Sattelauflieger zusammengestoßen.

Kollision zwischen zwei Lkw nach Glatteis auf der A44 in NRW. Der Sattelauflieger war mit Papier beladen und brannte vollständig aus.
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Den Einsatzkräften gelang es, den Fahrer des Sattelaufliegers aus dem Führerhaus zu befreien. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für den Fahrer des anderen Lkw kam jedoch jede Hilfe bereich zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Unfallserie auf der A44: 17 weitere Unfälle aufgrund von Glätte
„Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich in beiden Fahrtrichtungen aufgrund der Straßenglätte weitere 17 Unfälle mit Personen- und Sachschaden“, so die Polizei Bielefeld weiter. Darunter befinde sich mindestens ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei verstorbenen Personen auf der Richtungsfahrbahn Kassel.

Mit schwerem Gerät werden Trümmerteile auf der A44 beseitigt.
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Die A44 war zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau am Freitagmorgen noch in beiden Richtungen gesperrt. Es fanden noch Löscharbeiten an der brennenden Sattelzugmaschine statt. Anschließend wird der Unfallort zur Unfallaufnahme und Spurensicherung der Polizei freigegeben.
Am Morgen konnte noch nicht abgesehen werden, wann die Sperrungen aufgehoben werden können. „Die Einsatzmaßnahmen laufen auf Hochtouren“, erklärte der Pressesprecher. (jv)
