TagespflegePflegedienst hat Haus im Kaller Weiherbenden umgebaut

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Kall – „Wir wollten etwas schaffen, von dem man sagt: Hier fühlt man sich wie zu Hause“, sagt Mario Theisgen, Geschäftsführer des Care-Pflegedienstes mit Zentrale in der Kaller Hindenburgstraße. Im Weiherbenden in Kall wurde jetzt ein neues Projekt von Theisgen, seiner Frau und Hauptgesellschafterin Martina Theisgen und den beiden Söhnen und Mitgesellschaftern André (23) und Sven (21) offiziell eröffnet. Aus diesem Anlass fand ein Tag der offenen Tür statt, der mit einem Gartenfest kombiniert wurde. Zahlreiche Gäste waren geladen; der „Oldie-Express“ von Franz-Josef Göbbel, Ewald Schmitz und Hermann Schwarz sorgte für Musik.
Die Care-Tagespflege, die wie geplant am 1. April den Betrieb aufnahm, wird geleitet von Klaudia Nücken, die sich mit sechs Kräften inklusive Fahrer um ältere Menschen kümmert. In der Regel von 8 bis 17 Uhr werden sie in dem Haus betreut.
Gertrud Römer aus Keldenich ist die älteste Dame, die das Haus einmal pro Woche besucht. Andere ältere Menschen werden bis zu fünfmal wöchentlich in dem behindertengerecht umgestalteten Gebäude betreut. Wenn sie nicht gebracht werden können, übernimmt der Fahrer den Transport.
Neben den Mahlzeiten und einer Ruhestunde nach Mittag gehören Basteln, Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining und Bewegungsübungen zu dem Programm, das Klaudia Nücken und ihr Team den Seniorinnen und Senioren anbieten. Geplant sind auch gemeinsame Ausflüge.
Maximal zwölf Personen kann die Einrichtung pro Tag aufnehmen. „Die Tagespflege wurde in den ersten drei Monaten schon sehr gut angenommen“, sagt Nücken: „Wir sind fast ausgebucht.“ Die Nachfrage nach der Tagespflege in Kall habe stark zugenommen, sagt Mario Theisgen.
Nachdem die Zentrale von Care mit den Büros in Euskirchen und Kall im vergangenen Jahr in Kall zusammengefasst worden war und die Idee im Raum stand, eine Tagespflege zu etablieren, fiel Theisgen das Haus im Weiherbenden auf, das seine Söhne schließlich kauften und umbauten. Ein Aufzug wurde installiert, im hinteren Bereich entstand ein Anbau. „Wir müssen nun noch bekannter werden und wachsen“, so Theisgen. „Bisher haben wir wirklich nur positives Feedback erhalten.“ Er geht davon aus, dass in dem Haus bald ein Mitarbeiterstamm von zehn Vollzeitkräften arbeiten wird.
Neben der Tagespflege sind in dem Gebäude noch vier Wohnungen für altersgerechtes Wohnen untergebracht, die bereits belegt sind. Darüber hinaus stehen fünf Zimmer für „intensivpflichtige Menschen“ zur Verfügung, die zum Beispiel beatmet werden müssen. Von diesen Zimmern sind zwei belegt. Hinter dem Haus wurde eine barrierefreie Gartenanlage geschaffen.
