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Kein Blindgänger im AuelFehlalarm auf Sportplatz

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Im Strafraum des Auels wird gebaggert.

Euskirchen – Die ersten Bodenuntersuchungen haben den Verdacht, dass ein Blindgänger unter dem Sportplatz im Auel liegen könnte nicht bestätigt. Die Stadt Euskirchen hatte ein Spezialunternehmen beauftragt, einen Verdachtspunkt im Bereich der Euskirchener Sportanlage im Auel zu untersuchen. Das Unternehmen war am Montagmorgen am Sportplatz angekommen – inklusive Bagger und zahlreichen Bohrern. Gegen Mittag haben die Experten mit Baggern begonnen. Im Strafraum in Richtung Tennenplatz stand dann für mehrere Stunden der Bagger, der bereits ein tiefes Loch gegraben hatte. Letztlich bestätigte sich der Verdacht aber nicht.

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Ein Spezialunternehmen sondiert einen Verdachtspunkt.

Auf dem Rasenplatz scheint ebenfalls bereits ein Spezialgerät zu stehen. Der Auel war während der Hochwasserkatastrophe im Auel überschwemmt worden. Sollte sich der Verdacht bestätigten, müssen zahlreiche Menschen evakuiert werden. Da aber noch Ferien sind, sind sowohl die Marienschule, die Franziskusschule, die Hans-Verbeek-Schule und das Thomas-Eßer-Berufskollegs nicht mittelbar betroffen. Wie groß der Evakuierungsradius sein wird, wenn tatsächlich ein Blindgänger entdeckt werden sollte, hängt von der Größe ab.

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Experten rechnen mit einem Meter pro Kilogramm Sprengstoff. Im Falle einer 500-Kilo-Bombe könnte auch noch das Altenzentrum Carpe Diem am Basingstoker Ring betroffen sein.

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Erst kurz vor Weihnachten war im Bereich der ehemaligen Westdeutschen Steinzeugwerke ein Fragment eines Blindgängers entdeckte worden, das gesprengt werden musste. Fünf Wochen zuvor musste ein Blindgänger am Euskirchener Bahnhof entschärft werden.