Brand in Mechernich72-Jähriger erleidet Rauchvergiftung

Bei einem Brand in Mechernich-Kommern hat ein Rauchmelder wohl schlimmeres verhindert.
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Mechernich-Kommern – Eine Rauchvergiftung erlitt ein 72-jähriger Mann am frühen Freitagmorgen gegen 4.20 Uhr, als er versuchte, einen Brand in seinem Haus zu löschen. Durch den Rauchmelder war der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Straße „An den Eichen“ im Mechernicher Wohngebiet „Kommern-Süd“ geweckt worden.
Im Bereich des Wintergartens hatte sich ein Lampenschirm entzündet, der vermutlich von der Wand auf ein brennendes Grablicht gefallen war. Ein Schrank und diverses Inventar wurden beschädigt. Nach den ersten eigenen, nicht erfolgreichen Löschversuchen rief der Hausbewohner die Feuerwehr und die Polizei.
Zunächst wurde die komplette Wehr der Stadt Mechernich alarmiert, inklusive der Drehleiter aus Euskirchen. Wie Kommerns Löschzugführer Jens-Peter Schreiber berichtete, befindet sich die Mechernicher Drehleiter derzeit in Reparatur. Während den meisten Rettungskräften recht schnell wieder Entwarnung gegeben wurde und diese dementsprechend rasch wieder abziehen konnten, blieb der Löschzug Kommern mit 20 Helfern an der Unglücksstelle.Die Feuerwehrleute löschten das Feuer ab, trugen Brandgut ins Freie und lüfteten das Haus durch. Der 72-jährige Hausbewohner wurde wegen der Rauchvergiftung mit einem Rettungswagen ins Mechernicher Krankenhaus gefahren. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 10 000 Euro.
