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Besonderes FestDrei Jubiläen mit viel Musik in Vussem gefeiert

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Katzentanz bei Fest in Vussem

Den Katzentanz zeigte der Nachwuchs der Flötengruppe Feybach-Finken.

Mechernich-Vussem – Dreifachjubiläen verlangen besondere Feierlichkeiten. So auch in Vussem: 800 Jahre Vussem, 130 Jahre Männergesangverein und 60 Jahre Musikverein, da stellte sich die Frage, wie so etwas entsprechend begangen werden könnte. Festkommers oder ein Freundschaftssingen der Chöre seien schwierig angesichts der Personalprobleme, die die Chöre wegen Corona immer noch haben, führte Wolfgang Schmitz aus, Schriftführer des Männergesangvereins.

Stattdessen war es den Organisatoren aufgefallen, dass es noch vier Vereine im Ort gibt, die aktiv Musik machen. Und so schlossen sich der Männergesangverein, der Musikverein, der Kirchenchor und als jüngste der Formationen die Flötengruppe „Feybach-Finken“ zusammen, um ihrem Publikum einen bunten Abend zu bieten. Schmitz führte dabei als Moderator durch das vielfältige Programm in der Mehrzweckhalle.

Viel Beifall für Ostermann-Lieder

Im Wechsel musizierten die vier Vereine für die Zuhörer. Den Start machten die „Feybach-Finken“ unter der Leitung von Resel Feyen und unterstützt von Erik Arndt, der auch den Kirchenchor leitete. Auch die Bambinis der Flötengruppe traten auf und zeigten den Katzentanz, der begeistert aufgenommen wurde.

Mit Heinz Sistig als Dirigent stand der Männergesangverein auf der Bühne. Eine Reihe von bekannten und unbekannten Liedern hatten die Sänger mitgebracht. Viel Beifall erhielten sie unteranderem für die zwei Ostermann-Lieder „Heimweh noh Kölle“ und „Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia“. Hier zeigte Udo Greuel sein Können an der Quetsch.

Kirchenchor präsentierte Vielseitigkeit

Ein internationales Programm aus verschiedenen Musikstilen hatte der Musikverein ausgearbeitet, das von „The Lion sleeps tonight“ bis zum „Bozener Bergsteigermarsch“ reichte. Die musikalische Leitung hatte Hans-Hubert Schmidt.

Seine Vielseitigkeit demonstrierte ebenso der Kirchenchor, der sich abseits kirchlicher Lieder, auch weltlichen Stücken gewachsen zeigte. Abba, Dionne Warwick sowie das schottische „Amazing Grace“ waren da zu hören. Zum Abschluss des Abends durfte das Publikum auch noch mitsingen.