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Mechernich Brand auf der Inneren des Kreiskrankenhauses sorgt für Großeinsatz

Nächtlicher Großeinsatz in Mechernich: In einem Patientenzimmer brach ein Brand aus, fünf Personen wurden verletzt.

Nächtlicher Großeinsatz in Mechernich: In einem Patientenzimmer brach ein Brand aus, fünf Personen wurden verletzt.

Mechernich – Großeinsatz im Mechernicher Kreiskrankenhaus in der Nacht zum Sonntag: Gegen 0.05 Uhr schlug die Brandmeldeanlage der Station Innere 1 Alarm, und tatsächlich stellten Pflegekräfte fest, dass es in einem der Patientenzimmer brannte.

Noch während Einsatzkräfte der Mechernicher Feuerwehr und des Rettungsdienstes zum Einsatzort eilten, begann das Pflegepersonal, die betroffene Station zu evakuieren, nachdem klar war, dass in einem der Patientenzimmer tatsächlich starker Rauch die Sicht versperrte.

Die Patientin wurde aus dem Zimmer gebracht. Insgesamt waren 28 Patienten betroffen. Die Mechernicher Feuerwehr, die als erste Löscheinheit am Kreiskrankenhaus eingetroffen war, ging mit zwei Löschtrupps und Atemschutzgeräten gegen den Brand vor. Da es tatsächlich ein Brandgeschehen gab und nicht klar war, wie sich das Feuer ausdehnen würde, wurde der Einsatz hochgestuft.

Möglicher Massenanfall

Jetzt ging die örtliche Einsatzleitung von einem möglichen Massenanfall von Verletzten aus und orderte sofort Hilfe von der Kreisfeuerwehr an. Wenig später war dann auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Harald Heinen aus Kall am Kreiskrankenhaus. Er bescheinigte dem Krankenhausteam eine ausgezeichnete Arbeit. Die Notfallpläne hätten funktioniert und seien auch gut umgesetzt worden.

50 Feuerwehrleute, 20 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und das Krankenhausteam sorgten dafür, dass der Brand in einem Schrank oder Sideboard rasch gelöscht und dass alle Patienten der Station innerhalb des Krankenhauses verteilt wurden. Der Brand konnte auf das Patientenzimmer begrenzt werden.

Rauchvergiftung erlitten

Durch den Rauch erlitt die Patientin, die in dem betroffenen Zimmer lag, eine Rauchvergiftung. Auch ein Arzt, zwei Pflegekräfte und ein Feuerwehrmann atmeten Rauchgas ein und mussten sich behandeln lassen, so Heinen. Die Polizei beschlagnahmte das Patientenzimmer als Brandort und nahm Ermittlungen auf. Insgesamt entstand laut Polizei ein Schaden von 25.000 Euro.