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Nach ExplosionSo können sich die Mechernicher mit Bargeld versorgen

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Das Bild zeigt einen von der Polizei abgesperrten Bereich, in dem die zerstörte Tür der Mechernicher Volksbank-Filiale zu sehen ist.

Am frühen Morgen des 19. Mai hatten Unbekannte versucht, den Geldautomaten der Volksbank Euskirchen an der Mechernicher Weierstraße zu sprengen.

Nach der versuchten Sprengung des Geldautomaten am 19. Mai kooperieren die Banken in Mechernich.

Nachdem Unbekannte vor einer Woche versucht haben, den Geldautomaten der Volksbank-Filiale zu sprengen, konnten sich die Kunden nur während der Öffnungszeiten mit Bargeld versorgen. Der SB-Bereich ist zwar intakt geblieben, so Hans-Jürgen Lembicz, Vorstandssprecher der Volksbank Euskirchen: „Der Einbau einer neuen Eingangstür wird allerdings aufgrund allgemeiner Lieferengpässe sechs bis acht Wochen dauern.“ Daher kooperieren Volksbank und Kreissparkasse wieder so, wie sie es bei vorangegangenen Automatensprengungen auch getan haben.

Volksbank-Kunden können sich gebührenfrei am Geldautomaten der Kreissparkasse in Mechernich mit Bargeld versorgen. Diese Kooperation gilt gemäß einer Mitteilung der Geldinstitute, bis die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. Diese gegenseitige Hilfe ist für KSK-Vorstandschef Udo Becker obligatorisch: „In der Region hält man zusammen.“ Bereits nach der Flut hatten die Unternehmen derart kooperiert.

Schwer beschädigt wurde in der Flut auch das KSK-Beratungscenter in Schleiden. Dort sind die Arbeiten beendet, die Filiale ist wieder geöffnet. Laut Becker ist mit einer Lösung für das Beratungscenter Kall erst im nächsten Jahr zu rechnen. (eb)

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