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Internistischer Vorfall82-Jährige starb vor Ausbruch des Brandes in Euskirchen

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Feuerwehrleute stehen an einem Haus, in dem es gebrannt hat.

Bei einem Küchenbrand in Euskirchen ist eine Frau ums Leben gekommen.

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Euskirchen ist am Neujahrstag eine Frau ums Leben gekommen. Die Polizei geht nun von einem internistischen Vorfall aus.

Bei der Frau, die am Neujahrstag bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Euskirchen ums Leben gekommen ist, handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine 82-Jährige. Die Seniorin, so teilte am Montag Polizeisprecher Franz Küpper auf Anfrage der Redaktion mit, habe allein in dem Einfamilienhaus gewohnt.

Feuer in Küche ausgebrochen

Das Feuer war laut Daniel Schwarz, Pressesprecher der Euskirchener Feuerwehr, am Neujahrstag gegen 13.45 Uhr in der Küche des Hauses ausgebrochen. Wie die Polizei am Montag erklärte, ist es nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen offenbar vor Ausbruch des Feuers zu einem internistischen Vorfall gekommen, der zum Tod der Frau geführt habe. Kurz vorher habe sie in der Küche den Herd eingeschaltet, woraus sich der Brand entwickelt habe.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hat es laut Schwarz in dem Einfamilienhaus „massiv gebrannt“. „Wir sind mit mehreren Trupps unter Atemschutz ins Haus vorgedrungen. Das Haus war stark verraucht“, berichtete Schwarz. In der Küche fanden die Einsatzkräfte die leblose Frau.

35 Feuerwehrleute waren in Euskirchen im Einsatz

Die Feuerwehr brachte auch die Drehleiter in Stellung. Gebraucht wurde sie aber nicht, weil die Einsatzkräfte das Übergreifen der Flammen auf die anderen Räume und auch auf das Obergeschoss verhindern konnten. Die Feuerwehr brach die heruntergelassene Rolllade am Küchenfenster auf, um besser löschen zu können.

Zwei Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes sind von hinten zu sehen, wie sie zur Einsatzstelle gehen.

Auch Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes des DRK waren im Einsatz.

Insgesamt waren nach Angaben von Schwarz 35 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Leitung hatte Johannes Gebertz. Vor Ort waren Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache, der Löschzug Zentrum und die Löschgruppe Kleinbüllesheim. Zudem rückte der Atemschutzcontainer aus dem Brandschutzzentrum Schleiden nach Euskirchen aus, um die Einsatzkräfte mit neuen Pressluftflaschen auszustatten.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes waren ebenfalls im Einsatz. Sie kümmerten sich um eine Nachbarin, die vom Tod der Frau erfahren hatte. Nach Angaben der Polizei sind sowohl das Haus als auch der Leichnam beschlagnahmt worden. Die Experten der Brandursachenermittlung haben die Arbeit aufgenommen. Ein Fremdverschulden, so sagte Polizeisprecher Franz Küpper, sei aber auszuschließen.