30 Feuerwehrleute waren in Euskirchen-Billig im Einsatz. Dort war es zu einer Verpuffung in einem Einfamilienhaus gekommen.
An einem HolzofenFeuerwehr war nach einer Verpuffung in Euskirchen-Billig im Einsatz

Die Polizei nahm das Haus in Billig nach der Verpuffung in Augenschein.
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Zu einer Verpuffung ist es am Montagvormittag in einem Einfamilienhaus in Billig gekommen. Die 70 Jahre alte Bewohnerin und ihr ebenfalls 70 Jahre alter Gast erlitten nach Angaben der Polizei möglicherweise eine Rauchgasvergiftung. Beide wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Euskirchen gebracht.
Mit rund 30 Kräften rückte die Feuerwehr um Einsatzleiter Martin Dauben gegen 9.50 Uhr nach Billig aus, nachdem es infolge der Verpuffung in einem mit Holz befeuerten Ofen zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war. Wie Polizeisprecher Franz Küpper berichtet, war der Ofen im Wohnzimmer rund eine Stunde zuvor angefeuert worden. Vermutlich wurde die Verpuffung durch eine Verstopfung im Ofenrohr verursacht.
THW überprüfte die Statik des Hauses
Da zunächst nicht klar war, ob und, wenn ja, welche Schäden am Haus entstanden sind, wurde nach Angaben von Feuerwehr-Sprecher Marvin Dietsch ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen. Doch der konnte schnell Entwarnung geben: Die fragliche Wand war nachträglich eingezogen worden, so dass die Statik des Hauses in keiner Weise beeinträchtigt war. Nach Angaben der Polizei konnte die Bewohnerin nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus in ihr Haus zurückkehren.
Während des Einsatzes blieb die Billiger Straße gesperrt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei am Montag noch keine Angaben machen.
