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VerkehrAuf der Balkantrasse in Burscheid soll mehr Rücksicht herrschen

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Der Alte Bahnhof Burscheid an der Balkantrasse

Am Alten Bahnhof ist viel Betrieb. Das schafft manchmal Probleme.

Besonders am Alten Bahnhof kommen sich Radler und Fußgänger schonmal in die Quere.

Wie gefährlich ist es auf der Balkantrasse am Alten Bahnhof? Die Frage hat die AfD-Fraktion aufgeworfen. Die Antwort fällt eindeutig aus: „Die Kreispolizeibehörde teilte auf Nachfrage mit, dass im Bereich des Alten Bahnhofs seit 2019 keine Unfälle aktenkundig geworden sind“, steht in einer Stellungnahme der Stadtverwaltung. Dass sich Fußgänger, die aus dem Restaurant kommen und Radler gelegentlich zu nahe kommen, ist allerdings bekannt. Deshalb wurden im Bereich des Alten Bahnhofs zusätzliche Schilder aufgestellt, die auf Fußgänger hinweisen. Grundsätzlich gilt aber: Die Balkantrasse ist für Radler und Fußgänger gemacht. Es ist also Rücksicht geboten.

Der Idee, in dem Bereich Hindernisse für Radler aufzustellen, steht der „Poller-Erlass“ vom Januar 2024 entgegen. Und eine bessere Beleuchtung, wie von der AfD vorgeschlagen, kann es dort auch nicht geben. Als es darum ging, die Bahntrasse zu einer Tangente für Radfahrer und Fußgänger zu machen, habe man sich festgelegt, daran erinnerte Christdemokrat Peter Röttger am Dienstagabend im Stadtentwicklungsausschuss: „kein Winterdienst, keine Beleuchtung. Sonst gäbe es das Ding nicht.“

Gänzlich ignorieren will man das Thema im Rathaus aber nicht. Zur Verbesserung des Miteinanders auf der Trasse sollen in diesem Jahr wieder die Piktogramme „Rücksicht macht Wege breit“ auf der Trasse aufgebracht werden, ist der Vorschlag. Die Zeichen auf der Trasse „könnten zur Sensibilisierung auch beidseitig des Alten Bahnhofs aufgebracht werden“, schlägt der Mobilitätsberater im Rathaus, Stephan Kroschk, vor.